OPEC erwartet geringeres Überangebot auf den Ölmärkten

Die OPEC rechnet mit einer Normalisierung von Angebot und Nachfrage auf den Ölmärkten. Die aktuelle Überversorgung werde in den kommenden Monaten nachlassen, erklärte die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Mittwoch.

Sie begründete ihre Prognose zum einen mit der Erwartung, dass die weltweite Nachfrage in diesem Jahr schneller anziehen wird als 2014. Zum anderen geht das Kartell davon aus, dass das Angebot von Konkurrenten außerhalb der OPEC in der zweiten Jahreshälfte sinken wird. Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass die OPEC-Strategie zur Rückeroberung von Marktanteilen aufgehen könnte.

So lässt die Gruppe ihre Förderquoten unverändert hoch und nimmt damit einen weiteren Preisverfall in Kauf. Ziel dieser Politik ist es, Rivalen wie die USA von kostspieliger Ölgewinnung vor allem aus Schiefergas abzubringen. Erst am vergangenen Freitag hatte die OPEC wieder beschlossen, ihre Förderquoten nicht anzutasten.

Die Ölpreise waren in der zweiten Jahreshälfte 2014 von rund 115 Dollar pro Barrel (159 Liter) auf unter 50 Dollar eingebrochen. Inzwischen haben sie sich wieder etwas erholt. Am Mittwoch kostete die Nordseesorte Brent knapp 66 Dollar (58,7 Euro), US-Rohöl gut 61 Dollar.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia