OPEC erwartet geringeres Überangebot auf den Ölmärkten

Die OPEC rechnet mit einer Normalisierung von Angebot und Nachfrage auf den Ölmärkten. Die aktuelle Überversorgung werde in den kommenden Monaten nachlassen, erklärte die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Mittwoch.

Sie begründete ihre Prognose zum einen mit der Erwartung, dass die weltweite Nachfrage in diesem Jahr schneller anziehen wird als 2014. Zum anderen geht das Kartell davon aus, dass das Angebot von Konkurrenten außerhalb der OPEC in der zweiten Jahreshälfte sinken wird. Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass die OPEC-Strategie zur Rückeroberung von Marktanteilen aufgehen könnte.

So lässt die Gruppe ihre Förderquoten unverändert hoch und nimmt damit einen weiteren Preisverfall in Kauf. Ziel dieser Politik ist es, Rivalen wie die USA von kostspieliger Ölgewinnung vor allem aus Schiefergas abzubringen. Erst am vergangenen Freitag hatte die OPEC wieder beschlossen, ihre Förderquoten nicht anzutasten.

Die Ölpreise waren in der zweiten Jahreshälfte 2014 von rund 115 Dollar pro Barrel (159 Liter) auf unter 50 Dollar eingebrochen. Inzwischen haben sie sich wieder etwas erholt. Am Mittwoch kostete die Nordseesorte Brent knapp 66 Dollar (58,7 Euro), US-Rohöl gut 61 Dollar.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft