OPEC erwartet geringeres Überangebot auf den Ölmärkten

Die OPEC rechnet mit einer Normalisierung von Angebot und Nachfrage auf den Ölmärkten. Die aktuelle Überversorgung werde in den kommenden Monaten nachlassen, erklärte die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) am Mittwoch.

Sie begründete ihre Prognose zum einen mit der Erwartung, dass die weltweite Nachfrage in diesem Jahr schneller anziehen wird als 2014. Zum anderen geht das Kartell davon aus, dass das Angebot von Konkurrenten außerhalb der OPEC in der zweiten Jahreshälfte sinken wird. Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass die OPEC-Strategie zur Rückeroberung von Marktanteilen aufgehen könnte.

So lässt die Gruppe ihre Förderquoten unverändert hoch und nimmt damit einen weiteren Preisverfall in Kauf. Ziel dieser Politik ist es, Rivalen wie die USA von kostspieliger Ölgewinnung vor allem aus Schiefergas abzubringen. Erst am vergangenen Freitag hatte die OPEC wieder beschlossen, ihre Förderquoten nicht anzutasten.

Die Ölpreise waren in der zweiten Jahreshälfte 2014 von rund 115 Dollar pro Barrel (159 Liter) auf unter 50 Dollar eingebrochen. Inzwischen haben sie sich wieder etwas erholt. Am Mittwoch kostete die Nordseesorte Brent knapp 66 Dollar (58,7 Euro), US-Rohöl gut 61 Dollar.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu