OPEC will Ölfördermenge trotz Preisverfalls nicht kürzen

Trotz des niedrigen Ölpreises plant die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) keine Drosselung der Fördermenge. "Wir sind nicht bereit, unsere Produktion zu reduzieren", sagte OPEC-Generalsekretär Abdullah al-Badri am Donnerstag bei einem Besuch in Moskau.

Die festgelegte Fördermenge von 30 Mio. Barrel (ein Barrel sind 159 Liter) pro Tag sei zuletzt im Juni von den Mitgliedsländern bestätigt worden, sagte al-Badri.

Der Preis für Rohöl auf den Weltmärkten war bereits im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung ging es erneut abwärts; inzwischen ist der Preis auf seinem niedrigsten Stand seit Monaten.

Die OPEC und Russland erklärten am Donnerstag gemeinsam, es gebe Hinweise auf eine "ausgeglichenere Lage" am Ölmarkt und eine Stabilisierung im kommenden Jahr. Al-Badri äußerte sich auch gelassen zur erwarteten Aufhebung der Sanktionen gegen das OPEC-Mitglied Iran. "Wir sind wirklich glücklich, dass die Sanktionen gegen den Iran vorbei sein werden", sagte er.

Analysten hatten vorhergesagt, dass die Aufhebung der Sanktionen zu Spannungen in der OPEC führen könnten, weil der Iran sein Öl dann wieder problemlos international verkaufen kann und möglicherweise die Fördermenge erhöhen will. Das Ende der Finanz- und Handelssanktionen ist Teil des Mitte Juli vereinbarten Atomabkommens zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte