OPEC attackiert den Weltklimarat: "Öl ist nicht giftig"

London (APA/Reuters) - Die OPEC hat die Forderungen des Weltklimarats nach einem erheblich stärken Einsatz erneuerbarer Energien im Kampf gegen die Erderwärmung als fehlgeleitet kritisiert und von einem "Bombardement" durch Lobbyisten gesprochen. Die Vorstellung, dass Erneuerbare Energien die einzige Zukunft der Welt seien, sei fehl am Platz, sagte OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo am Donnerstag in London.

"Wir haben große Bedenken wegen einiger Schlussfolgerungen, gar nicht zu sprechen von den Vorschlägen für künftige Lösungen", so Barkindo. Es gehe nicht darum, eine Energiequelle gegenüber einer anderen zu bevorzugen, wie es Teile der Wissenschaft vorschlügen. Dass die Zukunft allein bei den Erneuerbaren Energien liege sei falsch.

"Öl ist nicht giftig, die Emissionen sind giftig", sagte der Generalsekretär der Organisation Erdöl exportierender Staaten. Daher sei es nötig, Technologien in den Mittelpunkt zu rücken, die Emissionen fossiler Brennstoffe reduzieren und letztlich ganz eliminieren. Ein "Bombardement" von Verfechtern alternativer Energien beeinflusse aber Investitionen in fossile Energieträger mit möglicherweise gefährlichen Folgen für die Gesellschaft und die Weltwirtschaft.

Der UN-Klimarat IPCC hatte in einem Sonderbericht am Montag radikalere Maßnahmen gegen den Klimawandel gefordert. Um den Anstieg der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, müsse der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis Mitte des Jahrhunderts von derzeit rund 25 auf 70 bis 85 Prozent steigen. Zudem sollte der Kohlendioxid-Ausstoß bis 2030 um rund 45 Prozent vom Niveau im Jahr 2010 gesenkt und bis 2050 unter dem Strich auf null gedrückt werden.

New York (APA/Reuters) - Die Erfolgsserie der großen Wall-Street-Banken hält an. Nachdem zuletzt bereits zahlreiche US-Institute glänzen konnten, standen ihnen am Dienstag Goldman Sachs und Morgan Stanley mit ihren Quartalsergebnissen in nichts nach. Allerdings litten alle US-Institute unter dem vergleichsweise schwachen Handel an den globalen Anleihemärkten im Sommer.
 

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Goldman Sachs und Morgan Stanley können glänzen

Peking (APA/dpa) - Nach langer Eiszeit geht China wieder auf Norwegen zu. Bei einem Besuch des norwegischen Königspaares in China sind am Dienstag 25 Wirtschaftsabkommen und mehrere politische Vereinbarungen unterzeichnet worden. Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping empfing König Harald und Königin Sonja in Peking an der Großen Halle des Volkes mit militärischen Ehren.
 

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Norwegisches Königspaar besucht China: Wirtschaftsabkommen besiegelt

Wien (APA) - Die Bestellung eines Taxis erfolgt immer öfter via App. Das geht aus einer Umfrage zum Mobilitätsverhalten und Taxinutzung der Wiener Bevölkerung hervor, die der General Manager von mytaxi Österreich und Deutschland, Alexander Mönch, und die Geschäftsführerin von mytaxi Austria, Sarah Lomboj, heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierten.
 

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Erst 10,7 Prozent der Wiener bestellen Taxi mit App