OPEC erwartet 2016 erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) erwartet einem Bericht zufolge heuer erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts. Im Jahr 2016 werde die treibende Kraft das Angebot sein, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. "Es wird auch das Jahr sein, in dem die Wiederherstellung des Gleichgewichts beginnt."

Das Kartell geht davon aus, dass die Produktion in Nicht-OPEC-Staaten wegen des anhaltend niedrigen Öl-Preises zurückgehen wird. So dürfte in den USA die Förderung um 380.000 Barrel pro Tag (bpd) auf 13,5 Millionen bpd fallen. Hintergrund seien die vergleichsweise hohen Kosten beim US-Schieferöl. Ähnlich verwundbar sei die Produktion etwa in der Nordsee und Kanada.

Insgesamt gehen die Autoren des Berichts davon aus, dass die Nicht-OPEC-Staaten im laufenden Jahr um 660.000 bpd weniger produzieren. Allerdings sind darin nicht die Pläne des Irans enthalten, nach dem weitgehenden Ende der internationalen Sanktionen die Produktion um 500.000 bpd zu erhöhen. Der Öl-Preis ist wegen eines weltweiten Überangebots auf den tiefsten Preis seit 2003 gefallen. Die OPEC selbst lehnt Produktionskürzungen ab.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte