OPEC erwartet 2016 erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) erwartet einem Bericht zufolge heuer erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts. Im Jahr 2016 werde die treibende Kraft das Angebot sein, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. "Es wird auch das Jahr sein, in dem die Wiederherstellung des Gleichgewichts beginnt."

Das Kartell geht davon aus, dass die Produktion in Nicht-OPEC-Staaten wegen des anhaltend niedrigen Öl-Preises zurückgehen wird. So dürfte in den USA die Förderung um 380.000 Barrel pro Tag (bpd) auf 13,5 Millionen bpd fallen. Hintergrund seien die vergleichsweise hohen Kosten beim US-Schieferöl. Ähnlich verwundbar sei die Produktion etwa in der Nordsee und Kanada.

Insgesamt gehen die Autoren des Berichts davon aus, dass die Nicht-OPEC-Staaten im laufenden Jahr um 660.000 bpd weniger produzieren. Allerdings sind darin nicht die Pläne des Irans enthalten, nach dem weitgehenden Ende der internationalen Sanktionen die Produktion um 500.000 bpd zu erhöhen. Der Öl-Preis ist wegen eines weltweiten Überangebots auf den tiefsten Preis seit 2003 gefallen. Die OPEC selbst lehnt Produktionskürzungen ab.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht