OPEC erwartet 2016 erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) erwartet einem Bericht zufolge heuer erste Ansätze zur Stabilisierung des Öl-Markts. Im Jahr 2016 werde die treibende Kraft das Angebot sein, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Bericht. "Es wird auch das Jahr sein, in dem die Wiederherstellung des Gleichgewichts beginnt."

Das Kartell geht davon aus, dass die Produktion in Nicht-OPEC-Staaten wegen des anhaltend niedrigen Öl-Preises zurückgehen wird. So dürfte in den USA die Förderung um 380.000 Barrel pro Tag (bpd) auf 13,5 Millionen bpd fallen. Hintergrund seien die vergleichsweise hohen Kosten beim US-Schieferöl. Ähnlich verwundbar sei die Produktion etwa in der Nordsee und Kanada.

Insgesamt gehen die Autoren des Berichts davon aus, dass die Nicht-OPEC-Staaten im laufenden Jahr um 660.000 bpd weniger produzieren. Allerdings sind darin nicht die Pläne des Irans enthalten, nach dem weitgehenden Ende der internationalen Sanktionen die Produktion um 500.000 bpd zu erhöhen. Der Öl-Preis ist wegen eines weltweiten Überangebots auf den tiefsten Preis seit 2003 gefallen. Die OPEC selbst lehnt Produktionskürzungen ab.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia