Oö. Umwelttechnikfirma Scheuch stieg bei US-Marktführer Camcorp ein

Die Umwelttechnikfirma Scheuch mit Sitz in Aurolzmünster (Bezirk Ried im Innkreis) ist mit einer nicht näher bezifferten Mehrheitsbeteiligung beim US-Marktführer Camcorp in Lenaxa im US-Bundesstaat Kansas eingestiegen. Sie werde die Ausgangsbasis für den Eintritt in den nordamerikanischen Markt bieten, teilte das Unternehmen in einer Presseaussendung am Dienstag mit.

Camcorp und Scheuch sind familiengeführte Unternehmen. Das US-Unternehmen hat rund 70 Mitarbeiter und erzielte zuletzt einen Umsatz von 18 Mio. Dollar (16,10 Mio. Euro).

Die Scheuch-Gruppe wurde 1963 als Spenglerei gegründet. Sie bezeichnet Luft- sowie Umwelttechnik im industriellen Bereich mit Absaugung, Entstaubung, Förderung, Rauchgasreinigung oder Anlagenbau als ihre Domäne. Ihr Geschäftsjahr schließt mit Ende Februar ab, die jüngsten verfügbaren Zahlen betreffen 2014/2015: Der Umsatz lag bei 127,4 Mio. Euro, der Exportanteil bei 80 Prozent und die Mitarbeiterzahl bei rund 1.000. Für das aktuelle Geschäftsjahr sei ein Auftragszuwachs von fast 40 Prozent auf knapp 170 Mio. Euro abzusehen, erklärte die Firma. Die mehrheitliche Übernahme von Camcorp wirke sich erst im kommenden Jahr aus. Dann werden 200 Mio. Euro angepeilt.

Dazu beitragen soll auch der Ausbau der Geschäftstätigkeit nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern auf globalen Märkten wie beispielsweise China, Südamerika und Mittlerer Osten. 2015 wurde die Scheuch Asia Ldt. in Bangkok als Drehscheibe im südostasiatischen Raum gegründet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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