Oö. Spritzgussanlagenbauer Engel erstmals mit über einer Mrd. Umsatz

Der Spritzgussanlagenbauer Engel mit Hauptsitz in Schwertberg im Bezirk Perg in Oberösterreich hat im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Umsatz um 14 Prozent auf erstmals mehr als eine Milliarde Euro zugelegt. Laut Medienberichten vom Donnerstag werden 35 Mio. Euro in einen Ausbau investiert.

Konkret hat das Unternehmen in Familienbesitz zuletzt 1,07 Mrd. Euro umgesetzt, die Mitarbeiterzahl stieg um 200 auf fast 5.000 in weltweit neun Werken und 29 Vertriebsniederlassungen. "Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir angesichts der steigenden Nachfrage im ersten Quartal erneut eine Umsatzsteigerung", wird Firmenchef Peter Neumann zitiert. Allerdings würden die eigenen Kapazitätsgrenzen bremsen, weswegen er von einem Zuwachs von zehn Prozent ausgeht. Neumann rechnet mit einer Zunahme an Maschinen vor allem im Leichtbau. Spritzgussmaschinen würden demnach andere Technologien ersetzen.

In Schwertberg soll bis zum Frühjahr 2016 das Technologiezentrum um einen Anbau um 30 Mio. Euro erweitert werden. Damit werden neue Räumlichkeiten für Vertrieb und Kundendienst geschaffen. Außerdem wird die Lehrwerkstätte komplett neu gebaut, was weitere fünf Mio. Euro kosten wird. "Wir können diese Investitionen aus dem Cashflow finanzieren", erklärte Neumann.

Engel-Maschinen gehen zu mehr als 40 Prozent an Kunden aus dem Automotive-Bereich, die Kunden spritzen damit unter anderem Teile für die Innenausstattung. Weitere Abnehmer kommen aus der Verpackungsbranche, der Spielzeugindustrie oder der Medizintechnik. In der Sparte Teletronics seien laut Unternehmen beispielsweise Kameralinsen für Mobiltelefone ein Wachstums-und Innovationstreiber.

Wien (APA) - Die heimische Kinobranche sorgte 2015 für eine Bruttowertschöpfung von insgesamt 227 Mio. Euro im Inland. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) zur ökonomischen Bedeutung des Sektors, die am Dienstagabend in der Wirtschaftskammer präsentiert wurde. Das Steuer- und Abgabenaufkommen betrug dabei 86 Mio. Euro.
 

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Heimische Kinobranche bringt Bruttowertschöpfung von 227 Mllionen Euro

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit kommt bei seiner Neuausrichtung voran. Durch einen rigiden Sparkurs und die Schließung zahlreicher Läden konnte das Unternehmen mit Firmensitz in Ratingen und Börsennotierung in Hongkong im Geschäftsjahr 2016/17 trotz deutlich gesunkener Umsätze einen Gewinn von 67 Mio. Hongkong-Dollar (7,2 Mio. Euro) ausweisen.
 

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Modekonzern Esprit macht Fortschritte bei Neuausrichtung

Sofia (APA/dpa) - Polen sucht einen Kompromiss bei der Reform der EU-Entsenderichtlinie. Das sagte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo am Mittwoch bei einem Besuch in Bulgarien. Beide Länder wollten sich gemeinsam um einen Kompromiss in der EU bemühen, betonte Szydlo nach einem Treffen mit ihrem bulgarischen Amtskollegen Boiko Borissow in Sofia.
 

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Polnische Regierungschefin für Kompromiss bei EU-Entsenderichtlinie