Oö. Fensterhersteller Josko übernahm Sonnenschutzhersteller

Kopfing (APA) - Der oö. Fenster- und Türenhersteller Josko mit Sitz in Kopfing (Bez. Schärding) hat 2017 zum dritten Mal in Folge beim Umsatz zugelegt. Die Erlöse stiegen um 4 Prozent auf 138 Mio. Euro. Weiter gewachsen ist auch das Angebot: CEO und Mehrheitseigentümer Johann Scheuringer übernahm den tschechischen Sonnenschutzhersteller Eurosun mit 120 Mitarbeitern komplett. Seit 2013 war Josko daran beteiligt.

Josko und Eurosun firmieren jetzt in der neuen sogenannten Scheuringer Gruppe, hieß es in den Presseunterlagen zur Jahresbilanz am Donnerstag. Der Sonnenschutzhersteller, der 2017 23 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftete, ist vor allem auf dem deutschen Markt vertreten, wo Josko in Süddeutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Plus von 7 Prozent beim Vertrieb zulegte. Aber auch die allgemeine Konjunkturbelebung am Bau in Österreich habe dazu beigetragen, dass der Türen- und Fensterhersteller ein "Rekordergebnis" einfuhr. Die Eigenkapitalquote stieg von 40 auf 45 Prozent. Angaben über die Erträge macht die Geschäftsführung nicht.

Der Exportanteil beträgt ein Fünftel. Auf dem heimischen Markt hat das Familienunternehmen, das laut eigenen Angaben bei Holz/Alu-Fenstern Marktführer ist, einen Anteil von 10,6 Prozent. Insgesamt sind bei Josko 780 Mitarbeiter beschäftigt. 75 Prozent des 138 Mio. Euro hohen Umsatzes wurden mit Fenstern und Glasfassaden erzielt, 21 Prozent mit Türen.

2015 war es nach zwei Jahren mit negativer Umsatzentwicklung und Unstimmigkeiten über die weitere Ausrichtung zu einer Änderung der Eigentümer- und Managementstruktur gekommen: CEO Christa Wagner übergab an ihren Bruder Johann Scheuringer junior. Seitdem steigt der Umsatz wieder.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht