Oö. Fahrzeugbauer Schwarzmüller verfehlt heuriges Umsatzziel

Der Fahrzeugbauer Schwarzmüller mit der Zentrale in Freinberg (Bezirk Schärding) in Oberösterreich wird sein heuriges Umsatzziel verfehlen. Statt der im Februar angekündigten 300 sollen es 290 Mio. Euro werden, teilte die Firma am Donnerstag in einer Presseaussendung mit. Die Ursache für die Korrektur ist ein inzwischen behobener Produktionsengpass.

2014 konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 16 Prozent auf 272 Mio. Euro steigern. Heuer soll der Zuwachs 7 Prozent betragen. CEO Jan Willem Jongert erwartet einen "stabilen Ertrag" und geht beim aktuellen Verlauf des Geschäftsjahres von einer EBIT-Marge von 2 Prozent aus.

Die Umsatzsteigerung geht laut Jongert auf eine Verschiebung der Produktsegmente zurück. Es wurden vermehrt komplexe Fahrzeuge verkauft, dabei war der Aluminiumbau besonders gefragt. Das entspricht dem Plan, die Wertschöpfung pro Fahrzeug zu erhöhen. "Wir wollen uns als Premiumhersteller mit einer breiten Produktpalette nicht im Standardbereich mit seinem extremen Preiskampf aufreiben", stellte der CEO fest.

Eingebremst wurde Schwarzmüller durch einen Produktionsengpass in den heurigen ersten beiden Monaten bei den besonders stark nachgefragten Fahrzeugen. Diese Schwäche sei durch den Ausbau der Kapazitäten mittlerweile behoben. Auf den erfreulichen Geschäftsgang - der aktuelle Auftragsstand sei mit mehr als 90 Mio. Euro der höchste in der Unternehmensgeschichte - mit weiteren Optimierungen bei der Produktions- und Prozesssteuerung.

Das neue Geschäftsfeld der Mietfahrzeuge sei weiterhin im Aufwind und soll heuer ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich bringen. Die Flotte umfasst aktuell rund 1.500 komplexe und damit anspruchsvolle Fahrzeuge, die Auftragsspitzen bei den Mietern abdecken sollen. Nach eigenen Angaben handelt es sich um den größten Fuhrpark Europas bei Spezialfahrzeugen.

Schwarzmüller erzeugt mehr als 7.000 Nutzfahrzeuge pro Jahr und beschäftigt aktuell 2.100 Mitarbeiter. Neben den Produktionsstandorten in Hanzing (Österreich), Zebrak (Tschechien) und Budapest (Ungarn) bietet die Firma ein europaweites Netz von 350 Servicestützpunkten.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post