Oö. Baufirma my home insolvent

Marchtrenk (APA) - Die my home Bau- u. Ausführungs-GmbH in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) ist insolvent. Offenbar hat ein Großauftrag das Unternehmen, das 33 Mitarbeiter beschäftigt, vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten gebracht. Die Firma soll weitergeführt werden. Aktiva von rund 370.000 Euro stehen 4,4 Mio. Euro an Passiva gegenüber. Betroffen sind 65 Gläubiger, berichtete Creditreform am Freitag.

Das Unternehmen plant und baut hauptsächlich Einfamilienhäuser. Als Insolvenzursache wird aber ein Großprojekt genannt: Dabei sei der finanzielle Rahmen der Bank zu gering gewesen und kurz vor Projektende das Konto gesperrt worden. Die Fertigstellung musste somit aus dem Tagesgeschäft finanziert werden. Die Folge war ein Liquiditätsengpass. Ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung wurde beim Landesgericht Wels beantragt. Anlass zu Optimismus gibt, dass im Jänner eine Projektabrechnung eine größere Summe in die Kassa spülen soll.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen