Oö. Batteriehersteller Banner mit 8 Prozent Absatz- und Umsatzplus

Der oberösterreichische Batteriehersteller Banner mit der Zentrale in Leonding hat im Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende März) seinen Absatz und Umsatz um jeweils 8 Prozent gesteigert. 4,1 Mio. Stück Starterbatterien wurden verkauft, 258 Mio. Euro erlöst. Das teilte das Unternehmen Mittwochnachmittag in einer Presseaussendung mit.

Das Wachstum verdankt das Familienunternehmen vor allem der starken Nachfrage nach EFB (Enhanced Flooded Battery)-Batterien für Start-Stopp-Fahrzeuge. Banner liefert sie unter anderem im Rahmen eines Mehrjahresvertrages seit 2015 für Mittelklassefahrzeuge in die Erstausrüstung des Volkswagen-Konzerns. Auch die Geschäfte im europäischen Nachrüstmarkt hätten sich positiv entwickelt. Deutliche Absatzsteigerungen meldet die Firma auch im Mittleren und Fernen Osten. Die Starterbatterien-Verkäufe unter der Lizenz von Duracell legten im dritten Jahr in Folge ebenso weiter zu.
Die Banner-Gruppe beschäftigte per Stichtag 31. März 780 Mitarbeiter. In den vergangenen fünf Jahren wurden mehr als 40 Mio. Euro in den Standort Leonding investiert, unter anderem in ein vollautomatisches Hochregallager und die Erweiterung der Produktionskapazitäten. Um den jährlichen Absatz auf 4,5 Mio. Einheiten steigern zu können, ist mittelfristig ein zusätzlicher Standort im benachbarten Pasching geplant. 35 Mio. Euro sollen dort investiert werden. Doch Bürgerinitiativen stellen sich gegen das Projekt, Gegner warnen vor Umweltschäden und Bleivergiftungen.
Die Gewerbebehörde hat grünes Licht für den Bau gegeben. Banner rechnet mit der Ausstellung des Bescheides in den kommenden Monaten. Aber der Baubescheid wurde vom Bürgermeister und vom Gemeinderat negativ beschieden, darüber muss nun in dritter Instanz das Landesverwaltungsgericht entscheiden. "In Anbetracht der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt ist die Schaffung von bis zu 200 neuen und sicheren Arbeitsplätzen geplant, allerdings werden wir zur Zeit daran gehindert. Daher fordere ich eine aktive, verantwortungsvolle Unterstützung der Entscheidungsträger auf Landes- und Gemeindeebene ein", hielt Geschäftsführer Andreas Bawart dazu fest.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro