Oö. Automobil-Zulieferer TCG Unitech investiert 90 Mio. Euro

Kirchdorf an der Krems/Rohr im Kremstal (APA) - Der oberösterreichische Automobil-Zulieferer TCG Unitech mit Hauptsitz in der Bezirksstadt Kirchdorf an der Krems investiert 90 Mio. Euro in die Standort- und Kapazitätserweiterung seines Werkes in Rohr im Kremstal. Das teilte das im Eigentum von drei Familien befindliche Unternehmen in einer Presseaussendung am Mittwoch mit.

TCG Unitech reagiert mit dem Ausbau auf eine nach eigenen Angaben "enorme Kundennachfrage und bereits unterschriebene Lieferverträge". Deswegen wurde die ursprüngliche Investitionssumme bereits verdoppelt. Das neue Werk soll 2019 in Betrieb gehen, bis 2022 rund 100 neue Arbeitsplätze entstehen. An eine weitere Ausbauphase wird bereits gedacht. In Rohr stehen 12 Hektar Fläche zur Verfügung, von denen vorerst 5 genützt werden.

Das Unternehmen produziert Hightech-Bauteile für die Automobilindustrie. Die Geschäftsbereiche sind Druckguss, Spritzguss sowie Öl- und Kühlmittelpumpen. An vier Standorten im Bezirk Kirchdorf (zwei Werke in Kirchdorf und je eines in Micheldorf und Rohr) und einem Joint Venture in China (Dalian) sind in etwa 1.100 Mitarbeiter beschäftigt. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz von 194 auf rund 220 Mio. Euro. Zu den Kunden zählen unter anderem der VW-Konzern mit Audi, außerdem BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Bosch.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro