Onlinereiseanbieter Lastminute.com 2017 wieder in den roten Zahlen

Chiasso (APA/sda) - Der Online-Reiseanbieter Lastminute.com hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 8 bis 9 Mio. Euro erlitten. Negativ zu Buche schlugen Geldstrafen in Italien und teure Markenkampagnen. Nach einem Gewinn von 6,7 Mio. Euro im Jahr davor, rutschte der Schweizer Reiseanbieter nach vorläufigen Zahlen wieder ins Defizit.

Während sich der Betriebsgewinn (EBITDA) im Kerngeschäft erhöhte, lag der Betriebsgewinn insgesamt 10 bis 11 Mio. Euro unter dem Vorjahr (28,6 Mio. Euro), wie Lastminute.com am Montag mitteilte.

Für den Verlust verantwortlich seien neben höheren Investitionen in die Marken unter anderem eine Geldstrafe der italienischen Kartellbehörden in der Höhe von 2,4 Mio. Euro. Lastminute.com und anderen Reiseportalen wurde mangelnde Preis-Transparenz vorgeworfen.

Bereits im Jahr 2015 resultierte ein Nettoverlust (17,8 Mio. Euro). Die detaillierten Ergebnisse gibt Lastminute.com am 14. März 2018 bekannt.

35 Prozent aller Buchungen bei Lastminute.com werden mittlerweile mit mobilen Geräten getätigt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los