Onlinereiseanbieter Lastminute.com 2017 wieder in den roten Zahlen

Chiasso (APA/sda) - Der Online-Reiseanbieter Lastminute.com hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 8 bis 9 Mio. Euro erlitten. Negativ zu Buche schlugen Geldstrafen in Italien und teure Markenkampagnen. Nach einem Gewinn von 6,7 Mio. Euro im Jahr davor, rutschte der Schweizer Reiseanbieter nach vorläufigen Zahlen wieder ins Defizit.

Während sich der Betriebsgewinn (EBITDA) im Kerngeschäft erhöhte, lag der Betriebsgewinn insgesamt 10 bis 11 Mio. Euro unter dem Vorjahr (28,6 Mio. Euro), wie Lastminute.com am Montag mitteilte.

Für den Verlust verantwortlich seien neben höheren Investitionen in die Marken unter anderem eine Geldstrafe der italienischen Kartellbehörden in der Höhe von 2,4 Mio. Euro. Lastminute.com und anderen Reiseportalen wurde mangelnde Preis-Transparenz vorgeworfen.

Bereits im Jahr 2015 resultierte ein Nettoverlust (17,8 Mio. Euro). Die detaillierten Ergebnisse gibt Lastminute.com am 14. März 2018 bekannt.

35 Prozent aller Buchungen bei Lastminute.com werden mittlerweile mit mobilen Geräten getätigt.

Frankfurt/Wien (APA/Reuters) - Der Ausverkauf an den internationalen Börsen frisst die bisherigen Jahres-Zugewinne auch bei den US-Indizes auf: Der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq-Composite notieren allesamt unter ihren Schlussständen von Ende 2017. Der Dax und der EuroStoxx50 sind schon länger im negativen Bereich. Ihr bisheriges Jahresminus beläuft sich auf über 14 beziehungsweise elf Prozent.
 

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Dow, S&P und Nasdaq geben Jahres-Zugewinne komplett ab

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche