Onlinehandel gewinnt beim Modekonzern Boss an Bedeutung

Düsseldorf/Metzingen (APA/Reuters) - Der Internethandel sorgt beim deutschen Modekonzern Hugo Boss für Rückenwind. Das von vielen Hoffnungen begleitete Onlinegeschäft wuchs im zweiten Quartal um 47 Prozent, wie Boss am Donnerstag mitteilte. Insgesamt äußerte sich Konzernchef Mark Langer zufrieden mit dem Geschäftsverlauf, obgleich das Ergebnis durch Währungseffekte und Investitionen unter Druck steht.

"Die Umsatzzahlen des zweiten Quartals sprechen für sich: In Europa sind wir nahezu zweistellig gewachsen. Und auch im schwierigen deutschen Markt konnten wir weiter aufholen", erklärte der Manager. Die Kollektionen seien im In- und Ausland "sehr gut" angekommen. Regional betrachtet habe Europa dank Zuwächsen in allen großen Märkten mit einem währungsbereinigten Plus von neun Prozent die höchste Wachstumsdynamik. "Ich bin daher sehr zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen werden", sagte Langer.

Während die Erlöse im zweiten Quartal um drei Prozent auf 653 Mio. Euro zulegten, schrumpfte der operative Gewinn (Ebit) um acht Prozent auf 74 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) vor Sondereffekten um ein Prozent auf 106 Mio..

Langer rechnet erst ab 2019 wieder mit mehr Schwung. Zudem werden Investitionen das Ergebnis zunächst belasten. Daher hält der Manager 2018 einen Rückgang des Ebitda vor Sondereffekten von zwei Prozent ebenso für möglich wie einen Anstieg um zwei Prozent. Beim Umsatz peilt er währungsbereinigt ein Plus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich an.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert