Onlinehändler Alibaba will "Internet-Auto" entwickeln

Der chinesische Onlinehändler Alibaba steigt in die Automobilbranche ein. Gemeinsam mit Alibaba werde ein "Internet-Auto" entwickelt, teilte der größte chinesische Autohersteller SAIC am Donnerstag mit. In das Projekt werde eine Milliarde Yuan (150,9 Mio. Euro) fließen.

Der Onlinehändler erklärte seinerseits, das Internet-Auto ermögliche unter anderem das Einkaufen im Internet und die Nutzung von digitalen Unterhaltungsformaten sowie Karten- und Kommunikationsdiensten. Die Nutzung neuer Technologien werde das Fahrerlebnis verbessern.

Weitere Details zu dem Projekt wurden zunächst nicht bekannt. Der US-Konzern Google arbeitet bereits seit längerem an einem selbstfahrenden Auto. Apple wiederum arbeitet Berichten zufolge an einem E-Auto. Analysten gehen davon aus, dass Technologiefirmen keine Massenproduktion von Pkw anstreben, sondern vor allem die Branche aufmischen und Kooperationen mit den traditionellen Autokonzernen eingehen wollen.

Alibaba betreibt die größte Plattform für Onlinehandel in China. Schätzungen zufolge hat das Unternehmen einen Marktanteil von über 90 Prozent bei Verkäufen zwischen Privatleuten via Internet.

Neben dem Ausflug in die Autobranche will Alibaba auch in den Messengerdienst Snapchat investieren. Dabei gehe es um einen Betrag von 200 Mio. Dollar, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur AFP. Eine offizielle Stellungnahme von Alibaba gab es zunächst nicht. Snapchat gehört zu den am höchsten bewerteten Start-ups der Welt. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg kommt das 2011 von Studenten gegründete Unternehmen unter Einbeziehung des Alibaba-Engagements auf einen Wert von 15 Mrd. Dollar.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen