Onlinehändler Alibaba will "Internet-Auto" entwickeln

Der chinesische Onlinehändler Alibaba steigt in die Automobilbranche ein. Gemeinsam mit Alibaba werde ein "Internet-Auto" entwickelt, teilte der größte chinesische Autohersteller SAIC am Donnerstag mit. In das Projekt werde eine Milliarde Yuan (150,9 Mio. Euro) fließen.

Der Onlinehändler erklärte seinerseits, das Internet-Auto ermögliche unter anderem das Einkaufen im Internet und die Nutzung von digitalen Unterhaltungsformaten sowie Karten- und Kommunikationsdiensten. Die Nutzung neuer Technologien werde das Fahrerlebnis verbessern.

Weitere Details zu dem Projekt wurden zunächst nicht bekannt. Der US-Konzern Google arbeitet bereits seit längerem an einem selbstfahrenden Auto. Apple wiederum arbeitet Berichten zufolge an einem E-Auto. Analysten gehen davon aus, dass Technologiefirmen keine Massenproduktion von Pkw anstreben, sondern vor allem die Branche aufmischen und Kooperationen mit den traditionellen Autokonzernen eingehen wollen.

Alibaba betreibt die größte Plattform für Onlinehandel in China. Schätzungen zufolge hat das Unternehmen einen Marktanteil von über 90 Prozent bei Verkäufen zwischen Privatleuten via Internet.

Neben dem Ausflug in die Autobranche will Alibaba auch in den Messengerdienst Snapchat investieren. Dabei gehe es um einen Betrag von 200 Mio. Dollar, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur AFP. Eine offizielle Stellungnahme von Alibaba gab es zunächst nicht. Snapchat gehört zu den am höchsten bewerteten Start-ups der Welt. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg kommt das 2011 von Studenten gegründete Unternehmen unter Einbeziehung des Alibaba-Engagements auf einen Wert von 15 Mrd. Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte