Onlineboom und Konzernumbau lassen Gewinn von Otto sprudeln

Hamburg (APA/Reuters) - Der boomende Onlinehandel und Erfolge beim Konzernumbau lassen den Gewinn des deutschen Versandhauses Otto steigen. Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 um 11 Prozent auf 405 Millionen Euro, obwohl das Unternehmen viel Geld in die Digitalisierung, Logistik und neue Handelskonzepte steckte.

Einen noch größeren Sprung machte der Vorsteuergewinn, der sich auf 629 Mio. Euro mehr als verdoppelte. Der Anstieg resultiere im Wesentlichen aus der höheren Bewertung der Anteile an dem stark wachsenden Mode-Start-up About You und einigen Beteiligungsverkäufen, teilte das Hamburger Familienunternehmen am Mittwoch mit.

Der Umsatz des Konzerns mit 123 Töchtern in weltweit mehr als 30 Ländern stieg um 6,7 Prozent auf 13,6 Mrd. Euro. Europas größter Versandhändler erzielte erneut mehr als die Hälfte seines Erlöses im Onlinehandel, dort kletterten die Umsätze um rund 11 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro. Bei seinem für 2022 angepeilten Ziel eines Erlöses von 17 Mrd. Euro sei der Konzern weiter vorangekommen als erwartet, sagte Vorstandschef Alexander Birken. Für das bis Ende Februar laufende Geschäftsjahr 2018/19 stellte Birken ein Umsatzplus von rund fünf Prozent auf vergleichbarer Basis und ein operatives Ergebnis in Aussicht, das an das gute Vorjahr anknüpfen soll.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte