Onlinebank Comdirect verdient wegen Wachstumsinvestitionen weniger

Quickborn (APA/dpa-AFX) - Die Onlinebank Comdirect hat im zweiten Quartal weiter kräftig in den Ausbau ihres Geschäfts investiert. Dies belastete allerdings das Ergebnis, denn die höheren Kosten zehrten die Zuwächse beim Zins- und Provisionsüberschuss auf. Zwischen April und Ende Juni sei der Gewinn um rund ein Drittel auf 13,6 Mio. Euro gesunken, teilte die Commerzbank-Tochter am Mittwoch mit.

Die Bank hatte Anfang Juli den Verkauf der Tochter European Bank for Financial Services GmbH (ebase) angekündigt, in der das Geschäft mit Großkunden wie Finanzvertrieben, Vermögensverwaltern und Versicherungen gebündelt ist. Die Commerzbank-Tochter will einen Teil des eingenommenen Geldes in das Wachstum des Kerngeschäfts mit Privatkunden stecken. Neben der Stammmarke Comdirect gehört zu der Onlinebank auch das Finanzportal Onvista.

Die Comdirect ist börsennotiert, gehört aber zu 82 Prozent der Commerzbank. Diese legt am 7. August ihre Quartalsbilanz vor.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans