Onlinebank Comdirect verdient wegen Wachstumsinvestitionen weniger

Quickborn (APA/dpa-AFX) - Die Onlinebank Comdirect hat im zweiten Quartal weiter kräftig in den Ausbau ihres Geschäfts investiert. Dies belastete allerdings das Ergebnis, denn die höheren Kosten zehrten die Zuwächse beim Zins- und Provisionsüberschuss auf. Zwischen April und Ende Juni sei der Gewinn um rund ein Drittel auf 13,6 Mio. Euro gesunken, teilte die Commerzbank-Tochter am Mittwoch mit.

Die Bank hatte Anfang Juli den Verkauf der Tochter European Bank for Financial Services GmbH (ebase) angekündigt, in der das Geschäft mit Großkunden wie Finanzvertrieben, Vermögensverwaltern und Versicherungen gebündelt ist. Die Commerzbank-Tochter will einen Teil des eingenommenen Geldes in das Wachstum des Kerngeschäfts mit Privatkunden stecken. Neben der Stammmarke Comdirect gehört zu der Onlinebank auch das Finanzportal Onvista.

Die Comdirect ist börsennotiert, gehört aber zu 82 Prozent der Commerzbank. Diese legt am 7. August ihre Quartalsbilanz vor.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte