Onlineapotheke Zur Rose wegen hoher Expansion 2017 erneut mit Verlust

Frauenfeld (APA/sda) - Die Schweizer Onlineapotheke und Ärztezulieferin Zur Rose hat 2017 den Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 983 Mio. Franken (838,7 Mio. Euro). Die hohen Kosten der Expansion drückten die Gruppe jedoch erneut in die roten Zahlen.

Nach einem Minus von 12,8 Mio. Franken 2016, hat die Zur-Rose-Gruppe 2017 einen Verlust von 36,3 Mio. Franken geschrieben, wie die Gruppe am Mittwoch mitteilte. Um die Zusatzkosten des Börsenganges und der weiteren zukunftsgerichteten Aufwendungen bereinigt beträgt der Verlust 16,3 Mio. Franken.

Das Wachstum beim Umsatz ist laut der Gruppe das Resultat einer Marketingoffensive in Deutschland und der guten Geschäftsentwicklung in der Schweiz.

Für 2018 erwartet Zur Rose ein weiteres starkes Wachstum von mehr als 20 Prozent in Lokalwährungen. Auf der Stufe Betriebsgewinn vor Amortisationen und Abschreibungen ohne Sonderkosten (Ebitda) strebt die Gruppe ein ausgeglichenes Ergebnis an.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen