Online-Shops wechseln Preise häufig

Dynamische Preisgestaltung im Internet ist schon längst Realität, konstatiert die Arbeiterkammer. Bei einem einwöchigen AK-Test von 12 Webshops änderten sich die Preise für das gleiche Produkt mitunter mehrmals. Österreichische Internetplattformen waren teils teurer als deutsche.

36 Preise haben die AK-Tester im März unter anderem beim Amazon, Ottoversand, Saturn und AUA abgefragt. Insgesamt 28 Geräte (Smartphones, Laptops usw.) haben sie dafür benutzt. Waren, die es auch in deutschen Online-Shops gab, wurden zusätzlich über einen Laptop und ein Handy eines deutschen Benutzers abgerufen.

Die Schwankungen waren teils enorm. Beim deutschen Ottoversand schwankte ein Strickkleid um sechs Euro (50,99 bis 56,99 Euro), bei der AUA und dem Mutterkonzern Lufthansa wurde ein Hin- und Rückflug für zwei Erwachsene nach Berlin um 80 Euro teurer. Bei Saturn wiederum verbilligte sich das Apple iPhone 5s im Laufe der Testwoche um 80 Euro.

"Dass die Preise individuell - je nach User - differenzieren, dafür konnten in dieser Untersuchung keine Hinweise gefunden werden", betonte die AK am Montag in einer Aussendung. Konsumenten rät die Arbeiterkammer dennoch, bei der Warensuche unterschiedliche Endgeräte zu benutzen und die Cookies sowie die Surf-Historie des Browsers regelmäßig zurückzusetzen. Flugreisen sollten möglichst früh gebucht werden.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück