Online-Schmuckhändler Elumeo will an die Frankfurter Börse

Frankfurt - Der Online-Schmuckhändler Elumeo drängt an die Frankfurter Börse. Das deutsch-thailändische Unternehmen will 40 bis 60 Millionen Euro damit einsammeln, wie es am Freitag in Berlin mitteilte. Auch die derzeitigen Eigentümer, Firmengründer und Verwaltungsratschef Wolfgang Boye und seine thailändischen Partner, wollten Aktien abgeben.

Insgesamt dürfte damit das Emissionsvolumen einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen. Elumeo verkauft unter anderem über den eigenen TV-Sender "Juwelo TV", aber auch über das Internet und am Telefon Edelsteinschmuck unter den Marken Juwelo, Amayani und Rocks & Co. Produziert werden die Schmuckstücke in einer eigenen Fabrik in Chanthaburi in Thailand. 2014 setzte Elumeo nach eigenen Angaben rund 71 Mio. Euro um, im ersten Quartal 2015 waren es knapp 20 Mio. Euro. Das Unternehmen mit 1.100 Mitarbeitern ist operativ profitabel.

In der Regel dauert es von der offiziellen Ankündigung eines Börsengangs bis zur Erstnotiz etwa vier Wochen. Festgelegt hat sich Elumeo aber bisher nur auf einen Termin noch in diesem Jahr. Begleitet wird der Börsengang federführend von der Societe Generale und der Baader Bank.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte