Online-Möbelhaus Home24 reduziert Verluste vor möglichem Börsengang

Berlin (APA/Reuters) - Der Möbelversender Home24 hat sich im vergangenen Jahr näher an die Gewinnschwelle herangearbeitet. Der Betriebsverlust (Ebitda) habe sich auch dank Einsparungen um fast die Hälfte auf 22 Mio. Euro verringert, teilte der Onlinehändler am Montag mit. Finanzkreisen zufolge strebt das Unternehmen, an dem die Start-up-Schmiede Rocket Internet etwa 43 Prozent hält, bereits im Mai oder Juni an die Börse.

"Wir werden diese Berichte nicht kommentieren", sagte Co-Chef Marc Appelhoff. Es würden alle internen wie externen Optionen geprüft, um das weitere Wachstum zu finanzieren.

Im vergangenen Jahr kletterte der Umsatz um 13 Prozent auf 276 Mio. Euro. Im vierten Quartal knackte das Brasilien-Geschäft als erste Region die Gewinnschwelle. Das Berliner Unternehmen mit 1.000 Mitarbeitern ist in sieben europäischen Ländern, darunter auch Österreich, sowie Brasilien aktiv. Derzeit ist laut Appelhoff keine weitere Expansion geplant. Einen Ausblick auf das laufende Jahr wollte er nicht geben.

Neben Rocket Internet sind der schwedische Risikokapitalgeber Kinnevik und der irische Investor Baillie Gifford an Home24 beteiligt. Bei der letzten Finanzierungsrunde 2016 wurde die Bewertung für das 2009 gegründete Unternehmen auf 420 Mio. Euro mehr als halbiert. Den mit den Börsenplänen vertrauten Personen zufolge könnte die Firma bei der Neuemission zwischen 500 und 600 Mio. Euro bewertet werden. Sollte Home24 den Sprung aufs Parkett schaffen, wäre es nach dem Essenslieferdienst Delivery Hero und dem Kochboxen-Versender Hellofresh das dritte Unternehmen aus dem Reich von Rocket Internet an der Börse.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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