Online-Händler Zooplus plant Wachstumsschub im zweiten Halbjahr

München - Der Online-Tierfutterhändler Zooplus sieht trotz gebremsten Ergebniswachstums im ersten Halbjahr sein Gewinnziel in Reichweite. Wegen hoher Werbeaufwendungen für neue Kunden halte die Gewinnentwicklung nicht Schritt mit dem Umsatzwachstum, sagte Finanzvorstand Andreas Grandinger: "Kunden sind im ersten Jahr noch nicht profitabel."

Er bekräftigte die Erwartung, dass Zooplus im Gesamtjahr einen Vorsteuergewinn von acht bis zwölf Millionen Euro einfahren werde nach 8,8 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Bis zur Jahresmitte erreichte Zooplus erst weniger als die Hälfte des geplanten Betrags: Von Jänner bis Juni stieg der Vorsteuergewinn um 11 Prozent auf 3,6 Mio. Euro.

Die als Gesamtleistung bezeichnete Summe aus Verkaufserlösen und Werbeumsätzen legte im Halbjahr um 34 Prozent auf 344 Mio. Euro zu. Bis zum Jahresende sollen es ebenfalls mehr als doppelt so viel werden - mindestens 725 Mio. Euro, wie Grandinger bekräftigte. Zuversicht schöpfe der Vorstand unter anderem daraus, dass sich das Wachstum im deutschsprachigen Heimatmarkt trotz scharfen Wettbewerbs noch beschleunigt habe. Zudem nahm Zooplus ein neues Versandzentrum in Frankreich in Betrieb, das auch Kunden in Spanien beliefert.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma