Online-Händler Zooplus plant Wachstumsschub im zweiten Halbjahr

München - Der Online-Tierfutterhändler Zooplus sieht trotz gebremsten Ergebniswachstums im ersten Halbjahr sein Gewinnziel in Reichweite. Wegen hoher Werbeaufwendungen für neue Kunden halte die Gewinnentwicklung nicht Schritt mit dem Umsatzwachstum, sagte Finanzvorstand Andreas Grandinger: "Kunden sind im ersten Jahr noch nicht profitabel."

Er bekräftigte die Erwartung, dass Zooplus im Gesamtjahr einen Vorsteuergewinn von acht bis zwölf Millionen Euro einfahren werde nach 8,8 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Bis zur Jahresmitte erreichte Zooplus erst weniger als die Hälfte des geplanten Betrags: Von Jänner bis Juni stieg der Vorsteuergewinn um 11 Prozent auf 3,6 Mio. Euro.

Die als Gesamtleistung bezeichnete Summe aus Verkaufserlösen und Werbeumsätzen legte im Halbjahr um 34 Prozent auf 344 Mio. Euro zu. Bis zum Jahresende sollen es ebenfalls mehr als doppelt so viel werden - mindestens 725 Mio. Euro, wie Grandinger bekräftigte. Zuversicht schöpfe der Vorstand unter anderem daraus, dass sich das Wachstum im deutschsprachigen Heimatmarkt trotz scharfen Wettbewerbs noch beschleunigt habe. Zudem nahm Zooplus ein neues Versandzentrum in Frankreich in Betrieb, das auch Kunden in Spanien beliefert.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los