Online-Händler Windeln.de will 2015 an die Börse

München (APA/dpa) - Der Online-Händler Windeln.de wagt den Sprung an die Börse. Noch in diesem Jahr soll die Notierung der Aktien in Frankfurt anlaufen, teilte der Versandhändler für Baby- und Kleinkinderartikel am Freitag in München mit. Auch in Luxemburg soll die Aktie gehandelt werden. Geplant ist ein Emissionsvolumen von bis zu rund 200 Mio. Euro.

Davon sollen 100 Millionen aus einer Kapitalerhöhung und 80 Millionen aus dem Verkauf von Aktien der bisherigen Gesellschafter kommen, zu denen neben Finanzinvestoren und den Gründern auch die Deutsche Bank und Goldman Sachs zählen. Hinzu kommen möglicherweise neue Aktien aus einer Mehrzuteilungsoption.

Das frische Geld will Windeln.de vor allem in weiteres Wachstum stecken. Der Online-Händler wurde im Jahr 2010 gegründet und ist seitdem stark gewachsen. Windeln.de bietet eigenen Angaben zufolge etwa 100.000 Produkte von rund 1.000 Marken an.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht