Online-Händler Windeln.de will 2015 an die Börse

München (APA/dpa) - Der Online-Händler Windeln.de wagt den Sprung an die Börse. Noch in diesem Jahr soll die Notierung der Aktien in Frankfurt anlaufen, teilte der Versandhändler für Baby- und Kleinkinderartikel am Freitag in München mit. Auch in Luxemburg soll die Aktie gehandelt werden. Geplant ist ein Emissionsvolumen von bis zu rund 200 Mio. Euro.

Davon sollen 100 Millionen aus einer Kapitalerhöhung und 80 Millionen aus dem Verkauf von Aktien der bisherigen Gesellschafter kommen, zu denen neben Finanzinvestoren und den Gründern auch die Deutsche Bank und Goldman Sachs zählen. Hinzu kommen möglicherweise neue Aktien aus einer Mehrzuteilungsoption.

Das frische Geld will Windeln.de vor allem in weiteres Wachstum stecken. Der Online-Händler wurde im Jahr 2010 gegründet und ist seitdem stark gewachsen. Windeln.de bietet eigenen Angaben zufolge etwa 100.000 Produkte von rund 1.000 Marken an.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung