Online-Händler Alibaba steigerte Umsatz um ein Drittel

Hangzhou - Der chinesische Online-Händler Alibaba hat seinen Umsatz im Sommer kräftig gesteigert und dabei vom boomenden Einkauf mit Smartphones und Tablets profitiert. Die Einnahmen kletterten zwischen Juli und September binnen Jahresfrist überraschend kräftig um 32 Prozent auf 3,5 Mrd. Dollar (3,2 Mrd. Euro), wie der Amazon-Rivale am Dienstag mitteilte.

Allein der Umsatz, den Alibaba über mobile Geräte verbucht, verdreifachte sich auf 1,66 Mrd. Dollar. "Mobil liegt im Trend und Alibaba nimmt den Trend voll mit", sagte Experte Tian Hou vom Analysehaus T.H. Capital Research.

Die in New York notierten Aktien des E-Commerce-Riesen legten vorbörslich um 10 Prozent zu. Die Papiere vom Internetkonzern Yahoo, der 15 Prozent an Alibaba hält, stiegen um 7 Prozent.

Alibaba hatte beim größten Börsengang aller Zeiten 2014 rund 25 Mrd. Dollar eingenommen. Der Konzern kommt in China auf einen Marktanteil von rund 80 Prozent. Der Umsatzsprung im dritten Quartal dürfte die Ansicht von Alibaba-Gründer Jack Ma bestärken, wonach Sorgen vor einem verlangsamten Konsum in China übertrieben seien. Das Wachstum der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hat sich zuletzt abgekühlt.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab