Online-Händler Alibaba investiert 15 Mrd. Dollar in Forschungszentren

Peking (APA/Reuters) - Der chinesische Internethändler Alibaba bringt sich mit einer weiteren Milliardeninvestition gegen den US-Rivalen Amazon in Stellung. Wie Chinas größter Online-Händler am Mittwoch mitteilte, sollen in den kommenden drei Jahren mehr als 15 Mrd. Dollar (12,7 Mrd. Euro) in den Aufbau von Forschungszentren fließen. Geplant seien Standorte in China, den USA, Russland, Israel und Singapur.

Die Zentren sollen die Entwicklung neuer Technologien in den Sparten Künstliche Intelligenz, Quantencomputer und Finanztechnologie vorantreiben. Damit solle das Wachstum von Alibaba und seinen Partnern angetrieben werden, sagte Technologiechef Jeff Zhang.

Alibaba treibt zur Zeit vor allem seine Expansion im Ausland voran. Erst vor rund zwei Wochen hatte der Branchenriese angekündigt, innerhalb der kommenden fünf Jahre 15 Mrd. Dollar in ein globales Logistiknetzwerk zu stecken. Zugleich stockte der Konzern seine Beteiligung an einem Zusammenschluss von führenden chinesischen Logistikfirmen auf. Seit vergangenem Jahr hat Alibaba zudem rund 2 Mrd. Dollar in den südostasiatischen Online-Händler Lazada investiert, um ein Netzwerk in Südost-Asien aufzubauen. Sein Cloud-Geschäft stärkte Alibaba mit neuen Datenzentren etwa in Europa, den USA, Japan und Indien.

Auch die Regierung in Peking hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung von Zukunftstechnologien im Land stärker staatlich zu fördern. Mit der Technologie-Offensive sollen Firmen und Universitäten in der Volksrepublik unterstützt und der Abstand zu westlichen Industriestaaten verringert werden.

Ense (APA/dpa) - Neue Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Kettcar-Hersteller Kettler: In letzter Minute ist es dem Unternehmen am Freitag gelungen, eine Zwischenfinanzierung von der Heinz-Kettler-Stiftung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen die Suche nach potenziellen Investoren fortsetzen.
 

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Neue Hoffnung für Kettcar-Hersteller Kettler

Wien (APA) - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in mehreren Zeitungsinterviews am Wochenende Kritik an der Regierung geübt. Beim 12-Stunden-Tag bemängelte er die überhastete Umsetzung ohne Einbindung relevanter Gesprächspartner. Unzufrieden ist er auch mit der Behördenpraxis bei der Abschiebung von gut integrierten Menschen und Familien aus Österreich.
 

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Van der Bellen kritisiert überhastete Umsetzung des 12-Stunden-Tags

New York (APA/dpa) - Das traditionsreiche US-Wirtschaftsblatt "Fortune" wechselt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Besitzer. Man habe sich mit dem thailändischen Geschäftsmann Chatchaval Jiaravanon auf einen Kaufpreis in Höhe von 150 Millionen Dollar (123 Mio Euro) in bar geeinigt, teilte die Eigentümergesellschaft Meredith Corporation am Freitag mit. Der Verkauf solle bis Ende 2018 abgeschlossen werden.
 

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Thailändischer Geschäftsmann kauft US-Magazin "Fortune"