Online-Broker Monex kauft Kryptobörse Coincheck

Tokio (APA/Reuters) - Der japanische Online-Broker Monex Group kauft die von einem Hacker-Skandal erschütterte Kryptobörse Coincheck. Monex werde Coincheck für 27,45 Millionen Euro zu 100 Prozent übernehmen, teilte das Unternehmen am Freitag in Tokio mit. Das Geschäft solle am 16. April abgeschlossen werden. Monex erhält mit der Übernahme Zugang zur Handelsplattform von Coincheck und zu deren Kundenstamm.

Monex Aktien legten am Freitag um 20 Prozent zu. Dies ist das Maximum, das nach den Regeln der Tokioter Börse für einen Handelstag zulässig ist. Seit Bekanntgabe der Übernahmepläne stiegen die Monex-Aktien um 40 Prozent.

Nach Angaben von Monex erzielte Coincheck im Geschäftsjahr bis Ende März ein Ergebnis von 471 Mio. Yen (3,6 Mio. Euro). Coincheck waren im Jänner bei einem Cyber-Angriff digitale Münzen im Volumen von umgerechnet 437 Mio. Euro abhandengekommen.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren