OMV will Iran-Pläne vorerst nicht abblasen

Wien (APA/Reuters) - Der Wiener Öl- und Gaskonzern OMV will trotz des Ausstiegs der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran vorerst nicht von seinen Plänen in dem Land abrücken. "Unser Vorhaben im Iran ist nicht zum Stillstand gekommen, sondern läuft weiter", sagte OMV-Vorstandsmitglied Johann Pleininger am Dienstag auf der Aktionärsversammlung.

Zunächst wolle der Industriekonzern jedoch die politische Situation weiter beobachten, sowohl was die US-Sanktionen betreffe als auch die Rolle der EU, sagte Pleininger. Investitionen habe die OMV im Iran bisher nicht getätigt.

Der Iran hatte im vergangenen Jahr 29 ausländische Energiekonzerne für Öl- und Gasprojekte zugelassen. Darunter war auch der OMV-Konzern, der bereits vor den internationalen Sanktionen in dem Land tätig war. Die OMV hat mehrere Absichtserklärungen für die Entwicklung von Öl- und Gasfeldern unterzeichnet.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte