OMV prüft Verkauf von türkischem Gaskraftwerk

Der Erdöl- und Gaskonzern OMV denkt im Zuge seiner Strategieüberprüfung auch über einen Verkauf seines unrentablen türkischen Gaskraftwerks nach. "Das ist auch auf dem Tisch", sagte Vorstandsmitglied Manfred Leitner am Dienstagabend in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Ein konkreter Verkaufsprozess sei aber noch nicht gestartet worden.

Das türkische Kraftwerk Samsun gehört zu den Sorgenkindern des Unternehmens. Im zweiten Quartal mussten Wertberichtigungen in der Höhe von rund 200 Mio. Euro vorgenommen werden. Weitere Wertminderungen seien nicht ausgeschlossen. "Dieses Jahr würde ich es nicht mehr sehen, aber weitere Abschreibungen sind nicht auszuschließen in der Zukunft", sagte Leitner. Die OMV leidet darunter, dass nach staatlichen regulatorischen Eingriffen die Gewinnmargen bei dem Kraftwerk stark geschrumpft sind. Der OMV-Manager geht davon aus, dass es vor allem aus dem regionalen Umfeld Interessenten für das Kraftwerk gibt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch