OMV prüft Verkauf von türkischem Gaskraftwerk

Der Erdöl- und Gaskonzern OMV denkt im Zuge seiner Strategieüberprüfung auch über einen Verkauf seines unrentablen türkischen Gaskraftwerks nach. "Das ist auch auf dem Tisch", sagte Vorstandsmitglied Manfred Leitner am Dienstagabend in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Ein konkreter Verkaufsprozess sei aber noch nicht gestartet worden.

Das türkische Kraftwerk Samsun gehört zu den Sorgenkindern des Unternehmens. Im zweiten Quartal mussten Wertberichtigungen in der Höhe von rund 200 Mio. Euro vorgenommen werden. Weitere Wertminderungen seien nicht ausgeschlossen. "Dieses Jahr würde ich es nicht mehr sehen, aber weitere Abschreibungen sind nicht auszuschließen in der Zukunft", sagte Leitner. Die OMV leidet darunter, dass nach staatlichen regulatorischen Eingriffen die Gewinnmargen bei dem Kraftwerk stark geschrumpft sind. Der OMV-Manager geht davon aus, dass es vor allem aus dem regionalen Umfeld Interessenten für das Kraftwerk gibt.

Athen (APA/dpa-AFX) - Ein Russe, der mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen haben soll, soll an die USA ausgeliefert werden. Das beschloss der höchste griechische Gerichtshof (Areopaag) am Mittwoch in letzter Instanz, wie das griechische Staatsradio berichtete.
 

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Milliardenbetrug mit Bitcoin: Verdächtiger soll ausgeliefert werden

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.
 

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Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Kanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich am Mittwoch in der Plenardebatte des Nationalrats schon einmal als Oppositionsführer versucht. Der SPÖ-Chef warnte wortreich vor einer Einstellung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitslose und prophezeite ein Volksbegehren für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie. Letzteres Thema ließen Schwarz und Blau aus, bei der Aktion 20.000 ist man skeptisch.
 

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Nationalrat: Zukunft der Aktion 20.000 bleibt unklar