OMV prüft Verkauf von türkischem Gaskraftwerk

Der Erdöl- und Gaskonzern OMV denkt im Zuge seiner Strategieüberprüfung auch über einen Verkauf seines unrentablen türkischen Gaskraftwerks nach. "Das ist auch auf dem Tisch", sagte Vorstandsmitglied Manfred Leitner am Dienstagabend in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Ein konkreter Verkaufsprozess sei aber noch nicht gestartet worden.

Das türkische Kraftwerk Samsun gehört zu den Sorgenkindern des Unternehmens. Im zweiten Quartal mussten Wertberichtigungen in der Höhe von rund 200 Mio. Euro vorgenommen werden. Weitere Wertminderungen seien nicht ausgeschlossen. "Dieses Jahr würde ich es nicht mehr sehen, aber weitere Abschreibungen sind nicht auszuschließen in der Zukunft", sagte Leitner. Die OMV leidet darunter, dass nach staatlichen regulatorischen Eingriffen die Gewinnmargen bei dem Kraftwerk stark geschrumpft sind. Der OMV-Manager geht davon aus, dass es vor allem aus dem regionalen Umfeld Interessenten für das Kraftwerk gibt.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert