OMV-Streit: Wolf und Kemler erstatten Anzeige wegen Verleumdung

Wien (APA) - ÖIAG-Aufsichtsratschef Siegfried Wolf sowie ÖIAG-Vorstand und OMV-Aufsichtsratschef Rudolf Kemler haben im Zusammenhang mit dem Streit um den vorzeitigen Abgang von OMV-Chef Gerhard Roiss am Donnerstag über den Wiener Anwalt Norbert Wess Strafanzeige wegen Verleumdung gegen unbekannte Täter erstattet. Das berichtet der "Kurier" in seiner Freitagausgabe.

Im Mittelpunkt steht ein Schreiben, das der "Kurier" am 4. März erhalten hat. In dem Brief werden massive Vorwürfe gegen Wolf, Kemler und den Investor Ronny Pecik erhoben.

"Es werden in dem Schreiben völlig unwahre, kreditschädigende und strafrechtlich relevante Behauptungen über interne Vorgänge in der OMV aufgestellt", heißt es in der Anzeige von Wolf und Kemler. Es sei "völlig aus der Luft gegriffen und unrichtig, dass zwischen Wolf, der ÖIAG und Kemler eine Bonuszahlung in Höhe von 200.000 Euro vereinbart worden wäre". Kemler soll für den "Abschuss" von OMV-Chef Roiss eine Prämie in Aussicht gestellt worden sein, behauptet der Schreiber.

Es sei eine "glatte Lüge", dass Roiss unter Einsatz einer anonymen Anzeige zum Abgang gezwungen worden sei, sagt Wolf. Die anonyme Anzeige sei erst nach der Vertragsauflösung mit Roiss in Wolfs Briefkasten gelandet.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los