OMV startete "größte österreichische Seismikkampagne" im Weinviertel

Wien/Schönkirchen-Reyersdorf (APA) - Die börsenotierte OMV hat auf der Suche nach Erdgas laut Aussendung von Montag "mit der größten österreichischen Seismikkampagne in der Geschichte des Unternehmens begonnen". Die Messungen werden in den Wintermonaten 2018 auf einer Gesamtfläche von rund 600 Quadratkilometern vom Nordosten Wiens über den Großteil des Marchfeldes bis nordöstlich von Schönkirchen (Bezirk Gänserndorf) durchgeführt.

Erforscht wird der geologische Untergrund bis in eine Tiefe von 4.000 bis 6.000 Meter, die seismischen Messungen sollen Aufschluss über erdgasführende Erdschichten geben. "Bei entsprechenden Indikatoren für einen Fund und der darauffolgenden Prüfung auf Wirtschaftlichkeit könnte damit die Versorgungssicherheit mit Erdgas auch in Zukunft nachhaltig gewährleistet werden", teilte der Öl- und Gaskonzern mit.

Nach den Vorbereitungsarbeiten beginnen nun die Messungen mit bis zu vier Flotten mit jeweils drei Impulsgeberfahrzeugen. Diese erzeugen Schwingungen, die von den Gesteinsschichten reflektiert und von Geophonen aufgefangen werden. Nach Abschluss der Seismik wird aus den Daten ein dreidimensionales Abbild des Untergrundes erstellt, das den Geologen der OMV bei der Entdeckung von möglichen Lagerstätten von Erdgas hilft.

Die OMV produziert derzeit rund zehn Prozent des österreichischen Erdgasverbrauchs. Jährlich werden in Österreich rund acht Mrd. Kubikmeter Erdgas für den produzierenden Bereich, Kraftwerke, Heizwerke, Fernheizkraftwerke, Haushalte, Verkehr und Dienstleistungen benötigt.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz