OMV - Q4-Produktion gegenüber Vorjahr um 3 Prozent gesunken

Die börsenotierte OMV wird derzeit doppelt gebeutelt: Einerseits sinken die Öl- und Gaspreise, andererseits ging wegen der Produktionsstillstände in Libyen und im Jemen die Produktionsmenge zurück: Im 4. Quartal 2015 wurden im Schnitt 309.000 boe/d (Barrel Öl-Äquivalente/Tag) produziert, nach 318.000 im Schlussquartal 2014 (-3 Prozent).

Der durchschnittliche Brent-Ölpreis betrug im 4. Quartal 2015 43,76 Dollar (40,14 Euro), vor einem Jahr waren es noch 76,58 Dollar gewesen. Auch der Gaspreis ist im vergangenen Jahr kontinuierlich gesunken. Im Schlussquartal 2014 waren an der Gashandelsplattform CEGH im Durchschnitt noch 24,03 Euro erzielt worden, zuletzt - im 4. Quartal 2015 - waren es nur noch 18 Euro.

Die Produktion der rumänischen Tochter Petrom war zuletzt zwar etwas höher - sie stieg gegenüber dem Vorquartal von 174.000 auf 176.000 boe/d -, aber im letzten Jahresviertel 2014 hatte sie noch 182.000 boe/d betragen. Die Explorationsaufwendungen vor Sondereffekten stiegen im 4. Quartal gegenüber dem Vorquartal auf rund 130 Mio. Euro, hauptsächlich durch Abschreibungen von nicht erfolgten Bohrungen in Rumänien, heißt es Quartalszwischenbericht (Trading Statement) von Freitag. Die endgültigen Quartalsergebnisse werden am 18. Februar veröffentlicht.

Die Referenz-Raffineriemarge der OMV ist gegenüber dem Vorquartal von 7,84 auf 5,90 Dollar/Fass gesunken, im 4. Quartal 2014 hatte sie 5,19 Dollar betragen. Der Auslastungsgrad der Raffinerien hat sich von 93 auf 94 Prozent verbessert (Q4/14: 86 Prozent). Die verkaufte Erdgasmenge stieg saisonbedingt im Schlussquartal auf 28,71 TWh, war aber vor einem Jahr mit 33,01 TWh deutlich höher gewesen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte