OMV-Petrom entdeckte neues Erdöl- und Erdgasvorkommen in Rumänien

Wien/Bukarest - Die rumänische OMV-Tochter Petrom hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie bei Sondierungsbohrungen auf ein bedeutendes Erdöl- und Erdgasfeld gestoßen ist. Es befindet sich in 2.500 Metern Tiefe im südrumänischen Landeskreis Buzau.

Möglicherweise handelt es sich um das größte Vorkommen der letzten 30 Jahre in Südrumänien, informierte Gabriel Selischi, der im OMV-Vorstand für den Bereich Exploration und Produktion zuständig ist. Erste Ergebnisse aus der Untersuchung zweier geologischer Schichten weisen auf ein Produktionspotenzial von 1.200 bis 2.100 Barrel Öläquivalent pro Tag hin.

Die Bohrungen, die zur Entdeckung führten, erfolgten in Zusammenarbeit mit der privaten Gesellschaft Hunt Oil. Die Investitionssumme belief sich auf 5 Mio. Euro. Laut OMV wurde seit der Übernahme der staatlichen Petrom durch die OMV im Jahr 2004 heuer am meisten in Explorationsvorhaben investiert. Dies sei notwendig, da 90 Prozent der Erdöl- und Erdgasfelder in Rumänien bereits vor Jahren ihren Reifepunkt erreicht haben. Auch die neu entdeckte Quelle im Feld "VIII Urziceni Ost" befindet sich in einer Entfernung von bis zu 12 Metern von einem Vorkommen, aus dem bereits seit 50 Jahren gefördert wird.

Die OMV-Petrom ist das größte Erdöl- und Erdgasunternehmen in Südosteuropa und sichert rund 40 Prozent des rumänischen Erdöl- und Erdgasbedarfs. Die österreichische OMV ist mit 51,01 Prozent an der Petrom beteiligt.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

Newsticker

Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

Newsticker

Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

Newsticker

Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest