OMV hofft auf höhere Ölproduktion im Jemen

Abu Dhabi/Wien - Der börsenotierte Öl- und Gaskonzern OMV hofft auf eine Steigerung der Ölförderung im krisengebeutelten Jemen. Dort könnte die Gesamtproduktion eines Feldes von derzeit durchschnittlich 20.000 auf 30.000 Barrel pro Tag steigen, sagte der für die Region zuständige OMV-Manager Erwin Kröll am Dienstag am Rande einer Veranstaltung zu Reuters.

Die OMV ist an dem Vorkommen beteiligt. "Aber die höhere Produktion hängt von der Sicherheitslage ab und auch der Ölpreis spielt eine Rolle", schränkte Kröll ein. Ein Firmensprecher sagte dazu, bei diesem Ziel handle es sich um das "theoretische Potenzial" des Feldes. "Derzeit ist das nicht realistisch", sagte er. Sollte sich die Produktion dort in dem erhofften Ausmaß steigern, würde OMV rund 11.000 statt derzeit rund 7.000 Barrel pro Tag aus dem Jemen beziehen.

Eine steigende Ölproduktion in dem Land wäre für die OMV in jedem Fall höchst willkommen - denn insbesondere aus Libyen und dem Jemen hatte der Konzern zuletzt weniger bezogen. Während in Libyen Kämpfe die Produktion erschweren, war es im Jemen immer wieder zu Anschlägen auf Pipelines gekommen. Die Sicherheitslage in beiden Ländern bleibe "schwer prognostizierbar", hatte das Unternehmen Anfang November erklärt. In den ersten neun Monaten 2014 lag die Förderung im Jemen bei rund 6.000 Barrel pro Tag, in Libyen bei rund 9.000 Barrel pro Tag.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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