OMV will mittelfristig wieder in Libyen produzieren

Die OMV hofft mittelfristig wieder die Produktion in den Krisenländern Libyen und Jemen aufnehmen zu können. "Wir gehen mittelfristig davon aus, dass sich die Lage dort stabilisiert", sagte OMV-Controlling-Chef Christoph Trentini am Donnerstag auf der Kleinaktionärsveranstaltung "Gewinnmesse". In Libyen und Jemen stehen die Ölförderung wegen der anhaltenden Unruhen still.

Die derzeit hohen Raffineriemargen, die sich zuletzt als wichtige Ergebnisstütze erwiesen haben, werden nach Ansicht des Controlling-Chefs nicht auf dem Niveau bleiben. "Für nächstes Jahr kann man sagen, wir haben nach wie vor eine Überkapazität in Europa. Damit ist davon auszugehen, dass sich das Niveau wieder senken wird", sagte Trentini am Rande der Veranstaltung zu Reuters. Bis Jahresende erwartet er aber keinen dramatischen Einbruch. Die Überkapazitäten bezifferte der OMV-Manager mit weltweit derzeit zwei bis drei Millionen Barrel pro Tag.

Aktueller Aktienkurs OMV

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Euro fällt wegen Handelskonflikt - Dollar profitiert

Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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