OMV will mittelfristig wieder in Libyen produzieren

Die OMV hofft mittelfristig wieder die Produktion in den Krisenländern Libyen und Jemen aufnehmen zu können. "Wir gehen mittelfristig davon aus, dass sich die Lage dort stabilisiert", sagte OMV-Controlling-Chef Christoph Trentini am Donnerstag auf der Kleinaktionärsveranstaltung "Gewinnmesse". In Libyen und Jemen stehen die Ölförderung wegen der anhaltenden Unruhen still.

Die derzeit hohen Raffineriemargen, die sich zuletzt als wichtige Ergebnisstütze erwiesen haben, werden nach Ansicht des Controlling-Chefs nicht auf dem Niveau bleiben. "Für nächstes Jahr kann man sagen, wir haben nach wie vor eine Überkapazität in Europa. Damit ist davon auszugehen, dass sich das Niveau wieder senken wird", sagte Trentini am Rande der Veranstaltung zu Reuters. Bis Jahresende erwartet er aber keinen dramatischen Einbruch. Die Überkapazitäten bezifferte der OMV-Manager mit weltweit derzeit zwei bis drei Millionen Barrel pro Tag.

Aktueller Aktienkurs OMV

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte