OMV will mittelfristig wieder in Libyen produzieren

Die OMV hofft mittelfristig wieder die Produktion in den Krisenländern Libyen und Jemen aufnehmen zu können. "Wir gehen mittelfristig davon aus, dass sich die Lage dort stabilisiert", sagte OMV-Controlling-Chef Christoph Trentini am Donnerstag auf der Kleinaktionärsveranstaltung "Gewinnmesse". In Libyen und Jemen stehen die Ölförderung wegen der anhaltenden Unruhen still.

Die derzeit hohen Raffineriemargen, die sich zuletzt als wichtige Ergebnisstütze erwiesen haben, werden nach Ansicht des Controlling-Chefs nicht auf dem Niveau bleiben. "Für nächstes Jahr kann man sagen, wir haben nach wie vor eine Überkapazität in Europa. Damit ist davon auszugehen, dass sich das Niveau wieder senken wird", sagte Trentini am Rande der Veranstaltung zu Reuters. Bis Jahresende erwartet er aber keinen dramatischen Einbruch. Die Überkapazitäten bezifferte der OMV-Manager mit weltweit derzeit zwei bis drei Millionen Barrel pro Tag.

Aktueller Aktienkurs OMV

Frankfurt/Derby (APA/Reuters) - Die Pläne zum Verkauf der verlustreichen zivilen Schiffbau-Sparte ermuntern Anleger zum Einstieg bei Rolls-Royce. Die Aktien des britischen Flugzeugtriebwerk-Bauers stiegen am Mittwoch um bis zu 8,5 Prozent auf 926,4 Pence (7,6 Euro). Das ist der größte Kurssprung seit einem halben Jahr.
 

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Möglicher Verkauf von Geschäftsteilen beflügelt Rolls-Royce

Budapest (APA/dpa) - Ungarns rechtsnationale Regierung plant eine neue Strafsteuer für Zivilorganisationen, die Flüchtlingen helfen und ihre Kosten überwiegend durch Unterstützung aus dem Ausland decken. Dies gab der ungarische Innenminister Sandor Pinter am Mittwoch nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.
 

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Ungarns Regierung plant Strafsteuer für Flüchtlingshelfer

New York/Charlotte (North Carolina) (APA/dpa) - Die von US-Präsident Donald Trump vorangetriebene Steuerreform macht den großen Banken des Landes weiter zu schaffen. Im Falle des Wall-Street-Hauses Goldman Sachs waren die Belastungen im Schlussquartal derart hoch, dass ein milliardenschwerer Verlust anfiel. Bei der Bank of America halbierte sich der Quartalsgewinn.
 

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US-Steuerreform zieht Goldman Sachs und Bank of America herunter