OMV will mittelfristig wieder in Libyen produzieren

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hofft mittelfristig wieder die Produktion in den Krisenländern Libyen und Jemen aufnehmen zu können. "Wir gehen mittelfristig davon aus, dass sich die Lage dort stabilisiert", sagte OMV-Controlling-Chef Christoph Trentini am Donnerstag auf der Kleinaktionärsveranstaltung "Gewinnmesse". In Libyen und Jemen stehen die Ölförderung wegen der anhaltenden Unruhen still.

Die derzeit hohen Raffineriemargen, die sich zuletzt als wichtige Ergebnisstütze erwiesen haben, werden nach Ansicht des Controlling-Chefs nicht auf dem Niveau bleiben. "Für nächstes Jahr kann man sagen, wir haben nach wie vor eine Überkapazität in Europa. Damit ist davon auszugehen, dass sich das Niveau wieder senken wird", sagte Trentini am Rande der Veranstaltung zu Reuters. Bis Jahresende erwartet er aber keinen dramatischen Einbruch. Die Überkapazitäten bezifferte der OMV-Manager mit weltweit derzeit zwei bis drei Millionen Barrel pro Tag.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los