OMV holt Friesacher-Tankstellen und Friesacher

Der im Dezember angekündigte und im Jänner bei der Bundeswettbewerbsbehörde angemeldete Verkauf von 66 "Hofer"-Tankstellen von Ex-Rennfahrer Markus Friesacher an die OMV wird per Ende April fixiert. Damit wird das OMV-Diskontnetz auf insgesamt 207 Standorte erweitert, der Mineralölkonzern betreibt schon 141 "Avanti"-Diskonter. Somit kommt es fast zum Gleichstand mit den 209 OMV-Premiumtankstellen.

Zum Übernahmepreis wurde Vertraulichkeit vereinbart. Friesacher soll Chef des OMV-Diskontgeschäfts werden, wie ein Insider der APA entsprechende Medienberichte bestätigte. Offiziell heißt es von der OMV dazu aber nur, dass Friesacher "eine leitende Position " im Konzern bekommen werde.

Streng genommen kauft OMV 72 Stationen von Friesacher. Denn zu den 66 einheimischen kommen 6 in Slowenien, wo die OMV auch tätig ist. Laut "Kronenzeitung" unterstütze der Chef der Wettbewerbsbehörde (BWB), Theo Tahnner, den Deal. Sprecher der BWB waren Dienstagvormittag kurzfristig nicht erreichbar.

An der FE-Trading GmbH mit Sitz in Anif (Salzburg), die die "Hofer"-Tankstellen noch betreibt, hält Geschäftsführer Friesacher 26 Prozent. 50 Prozent gehören der Signa Holding GmbH über eine FE-Trading Beteiligung GmbH, sagt der Firmencompass.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab