OMV: Finanzmarktaufsicht ermittelt

Wien (APA) - Das die Ablöse von OMV-Chef Gerhard Roiss vorzeitig an die Öffentlichkeit geriet, beschäftigt nun auch die Finanzmarktaufsicht (FMA). Nachdem der Aufsichtsrat der OMV einstimmig eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft beschloss, habe die FMA "unabhängig bereits von sich aus mit Ermittlungen begonnen", berichtet der "Kurier" (Freitagausgabe).

Es gehe um den Tatbestand des Marktmissbrauchs und um eine mögliche Verletzung der Ad-hoc-Meldepflicht. Marktmanipulation könne auch die Verbreitung von Gerüchten sein. Vorzeitige Informationen über die Ablöse von Vorständen eines börsenotierten Unternehmens können Insider-Informationen sein. Damit würden die Informationspflichten gegenüber dem breiten Anlegerpublikum verletzt. FMA-Sprecher Klaus Grubelnik bestätigte gegenüber dem "Kurier", "dass diese Auffälligkeiten bereits untersucht werden".

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro