OMV-Erweiterungsbohrung in Norwegen abgeschlossen

Wien - Der börsennotierte Öl- und Gaskonzern OMV hat eine Erweiterungsbohrung in Norwegen abgeschlossen. Das Potenzial des Wisting-Gebiets von 200 bis 500 Mio. Barrel Öleinheiten (boe) sei bestätigt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Wisting ist der bisher nördlichste Ölfund in Norwegen.

Die Horizontalbohrung wurde im Feld Wisting in der Barentssee rund 310 Kilometer nördlich von Hammerfest durchgeführt. Ziel sei es gewesen, das Potenzial durch die Entdeckung von Kohlenwasserstoffvorkommen in den noch unerforschten Teilen des Felds zu bestätigen. Zudem sei die technische Durchführbarkeit von Horizontalbohrungen in flachen Gesteinsschichten - etwa 250 Meter unter dem Meeresgrund - nachgewiesen worden. Dies sei die Grundlage für eine realisierbare Entwicklung des Wisting-Fundes.

Die OMV hofft, dass sich nun die Unsicherheit bezüglich der Gesamtmengen im Lizenzgebiet reduziert. Wisting Central II ist die fünfte Bohrung unter der Produktionslizenz PL537, die in der 20. Lizenzvergaberunde 2009 vergeben wurde.

Die OMV hält als Betriebsführerin 25 Prozent an der Lizenz, Joint-Venture-Partner sind Petoro, Idemitsu und Tullow mit einem Anteil von je 20 Prozent sowie Statoil mit 15 Prozent.

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