OMV-Erweiterungsbohrung in Norwegen abgeschlossen

Wien - Der börsennotierte Öl- und Gaskonzern OMV hat eine Erweiterungsbohrung in Norwegen abgeschlossen. Das Potenzial des Wisting-Gebiets von 200 bis 500 Mio. Barrel Öleinheiten (boe) sei bestätigt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Wisting ist der bisher nördlichste Ölfund in Norwegen.

Die Horizontalbohrung wurde im Feld Wisting in der Barentssee rund 310 Kilometer nördlich von Hammerfest durchgeführt. Ziel sei es gewesen, das Potenzial durch die Entdeckung von Kohlenwasserstoffvorkommen in den noch unerforschten Teilen des Felds zu bestätigen. Zudem sei die technische Durchführbarkeit von Horizontalbohrungen in flachen Gesteinsschichten - etwa 250 Meter unter dem Meeresgrund - nachgewiesen worden. Dies sei die Grundlage für eine realisierbare Entwicklung des Wisting-Fundes.

Die OMV hofft, dass sich nun die Unsicherheit bezüglich der Gesamtmengen im Lizenzgebiet reduziert. Wisting Central II ist die fünfte Bohrung unter der Produktionslizenz PL537, die in der 20. Lizenzvergaberunde 2009 vergeben wurde.

Die OMV hält als Betriebsführerin 25 Prozent an der Lizenz, Joint-Venture-Partner sind Petoro, Idemitsu und Tullow mit einem Anteil von je 20 Prozent sowie Statoil mit 15 Prozent.

Brüssel (APA/dpa) - Große Online-Marktplätze wie Amazon und eBay wollen gefährliche Produkte schneller aus dem Verkehr ziehen. Vertreter von vier großen Händlern unterzeichneten am Montag in Brüssel zusammen mit EU-Justizkommissarin Vera Jourova eine entsprechende Erklärung.
 

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Online-Händler wollen gefährliche Produkte schneller entfernen

Düsseldorf/München (APA/AFP) - Der deutsche Zulieferkonzern Knorr-Bremse will nach der Sommerpause entscheiden, ob und wann er an die Börse geht. "Wir betrachten einen Börsengang nach wie vor als die bevorzugte Lösung", sagte Knorr-Chef Klaus Deller dem "Handelsblatt" vom Montag. Wichtigstes Ziel von Eigentümer Heinz Hermann Thiele sei es dabei, Knorr-Bremse eigenständig zu halten, betonte Deller.
 

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Knorr-Bremse will nach dem Sommer über Börsengang entscheiden

Peking (APA/Reuters) - Der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Jyrki Katainen sieht Fortschritte beim anvisierten bilateralen Investitionsabkommen zwischen der EU und China. Durch den geplanten Austausch beim gegenseitigen Marktzugang komme man auch beim Investitionsabkommen einen Schritt voran, sagte Katainen am Montag nach Gesprächen mit Spitzenvertretern der chinesischen Regierung in Peking.
 

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EU-Kommissar: Kommen bei Investitionspakt mit China voran