OMV übernimmt EconGas ganz - Vertrag unterzeichnet

Wien (APA) - Die OMV will ihre Gashandelstochter EconGas wie angekündigt komplett übernehmen und hat das nun mit den EconGas-Miteigentümern EVN, Wien Energie und Energie Burgenland auch vertraglich fixiert.

"Wir haben damit die Voraussetzungen geschaffen, um die Effizienz des Erdgashandelsgeschäfts deutlich zu steigern", sagte OMV-Downstream-Vorstand Manfred Leitner am Montag laut Aussendung. Bisher hielt die OMV 64,25 Prozent an der EconGas GmbH. Je 16,51 Prozent gehörten den Landesenergieversorgern EVN und Wien Energie. Die Energie Burgenland hielt 2,73 Prozent. Die Transaktion muss noch kartellrechtlich genehmigt werden. Der Kaufpreis wird nicht verraten. Im Jahr 2014 hat die EconGas 28,4 Mrd. Kubikmeter Erdgas gehandelt.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder