OMV übernimmt EconGas komplett

Wien - Der börsenotierte Wiener Mineralölkonzern OMV übernimmt die EconGas GmbH komplett, teilte die OMV Freitagabend in einer Aussendung mit. Bisher hielt der Konzern 64,25 Prozent an der Gashandelsgesellschaft. 16,51 Prozent gehörten jeweils den Landesenergieversorgern EVN und Wien Energie. Die Energie Burgenland hielt 2,73 Prozent.

Bis Jahresende soll eine vertraglich bindende Vereinbarung vorliegen. Die Transaktion unterliegt der Genehmigung durch die Aufsichtsräte der betroffenen Unternehmen und der kartellrechtlichen Behörden, so die OMV. OMV-Vorstandsmitglied Manfred Leitner bezeichnete die Übernahme als einen "weiteren Schritt in der Restrukturierung des Gasbereichs des Konzerns". "Wir erwarten uns davon eine deutliche Steigerung der Effizienz unseres Erdgashandelsgeschäfts", meinte Leitner.

EconGas ist auf den Erdgas-Direktverkauf an europäische Geschäftskunden, an europäische Großhändler und auf den Handel mit Erdgas an internationalen Handelsplätzen spezialisiert. Im Jahr 2014 hat EconGas 28,4 Milliarden Kubikmeter Erdgas in Europa und Österreich gehandelt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht