OMV: Davies bleibt als Berater, bekommt keine Abfertigung

Der neue OMV-Finanzchef Reinhard Florey, ein gebürtiger Grazer, ist derzeit Finanzvorstand des finnischen Stahlkonzerns Outokumpu - er wird seinen neuen Job spätestens am 1. August 2016 antreten können. David Davies, der seit April 2002 OMV-Finanzvorstand ist, wird einen Monat nach dem Beginn des Mandats von Florey aus dem Vorstand ausscheiden.

Der Vorstandsvertrag von Davies (60) wäre eigentlich bis März 2017 gelaufen - eine Abfertigung soll er trotzdem nicht bekommen. Stattdessen soll er der OMV als Berater zur Verfügung stehen.

"Mit der Bestellung von Reinhard Florey ist es uns gelungen, einen herausragenden Spezialisten mit internationalem Format zu gewinnen", sagte OMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Oswald laut Aussendung. "Angesichts des aktuell extrem herausfordernden Umfelds war eine rasche Klärung der langfristigen Besetzung des gesamten Vorstands unser vorrangiges Ziel. Dieser ist nun mit vier Mitgliedern komplett und kann sich den langfristigen Herausforderungen der OMV widmen."

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne