OMV: Davies bleibt als Berater, bekommt keine Abfertigung

Der neue OMV-Finanzchef Reinhard Florey, ein gebürtiger Grazer, ist derzeit Finanzvorstand des finnischen Stahlkonzerns Outokumpu - er wird seinen neuen Job spätestens am 1. August 2016 antreten können. David Davies, der seit April 2002 OMV-Finanzvorstand ist, wird einen Monat nach dem Beginn des Mandats von Florey aus dem Vorstand ausscheiden.

Der Vorstandsvertrag von Davies (60) wäre eigentlich bis März 2017 gelaufen - eine Abfertigung soll er trotzdem nicht bekommen. Stattdessen soll er der OMV als Berater zur Verfügung stehen.

"Mit der Bestellung von Reinhard Florey ist es uns gelungen, einen herausragenden Spezialisten mit internationalem Format zu gewinnen", sagte OMV-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Oswald laut Aussendung. "Angesichts des aktuell extrem herausfordernden Umfelds war eine rasche Klärung der langfristigen Besetzung des gesamten Vorstands unser vorrangiges Ziel. Dieser ist nun mit vier Mitgliedern komplett und kann sich den langfristigen Herausforderungen der OMV widmen."

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne