Oettinger will Übergangslösung im russisch-ukrainischen Gasstreit

(Reuters) - Im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine strebt EU-Kommissar Günther Oettinger bei den Verhandlungen am Freitag in Berlin eine Übergangslösung an. Er hoffe auf eine Vereinbarung, mit der die Gasversorgung der Ukraine über den Winter bis in den April gesichert sei, sagte Oettinger am Donnerstag in Brüssel. Voraussetzung sei aber, dass die Gespräche in konstruktiver Art und Weise fortgesetzt würden. Wegen offener Rechnungen hatte Russland der Ukraine im Juni den Gashahn zugedreht. Die Regierung in Kiew wirft dem Nachbarn vor, überhöhte Preise zu verlangen und seine Gasdominanz als politisches Druckmittel zur Unterstützung prorussischer Separatisten zu missbrauchen. Oettinger hat bereits mehrfach versucht zu vermitteln.

Die EU bezieht rund ein Drittel ihres Gasbedarfs aus Russland, wovon wiederum etwa die Hälfte durch Pipelines in der Ukraine fließt. Daher wird befürchtet, dass die Ukraine in Notlagen Transit-Gas abzweigt, was zu Engpässen in der EU führen könnte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte