Österreichs Wirtschaft wächst 2015 viertes Jahr in Folge kaum

Die österreichische Wirtschaft dürfte nach Einschätzung von Experten 2015 das vierte Jahr in Folge kaum vom Fleck kommen. Die Institute Wifo und IHS erwarten nach Angaben von Montag ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von 0,5 beziehungsweise 0,8 Prozent. Im vergangenen Jahr sei das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent gestiegen - und damit weniger stark als im gesamten Euroraum.

Grund dafür sind die verhaltene Nachfrage nach österreichischen Waren und Dienstleistungen - sowohl im Ausland als auch in Österreich selbst. "Vieles spricht dafür, dass die heimische Wirtschaft die träge Entwicklung der Vorquartale im Frühjahr 2015 beibehält", erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo. "Die Schwächephase hält schon seit 2012 an." Seither ist die österreichische Wirtschaft in jedem Jahr weniger als ein Prozent gewachsen.

Abhilfe erhofft sich die Regierung von einer fünf Milliarden Euro schweren Steuerreform: Im Zuge dessen sollen die Lohnsteuern gesenkt und die verfügbaren Einkommen erhöht werden, um damit den privaten Konsum und die Wirtschaft anzukurbeln.

Für das kommende Jahr gehen die Wirtschaftsexperten mit einer wachsenden Ausgabefreudigkeit der Österreicher und anziehenden Exporten von einem Ende der mageren Entwicklung aus: Das Wifo rechnet mit einem Wachstum von 1,3 Prozent, das IHS mit einem Plus von 1,6 Prozent. (

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte