Österreichs Schuldenstand 2017 gesunken

Luxemburg/Brüssel/Wien (APA) - Österreichs Schuldenstand hat sich im zweiten Quartal des Jahres weiter verbessert. Der Anteil der Staatsschulden gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem ersten Quartal von 81,7 auf 81,4 Prozent gesunken. Im Jahresvergleich - zweites Quartal 2016 - hatte der Anteil noch 84,9 Prozent ausgemacht, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.

Beim Defizit musste die Alpenrepublik nach einem ausgeglichen Ergebnis (0,0 Prozent) im ersten Quartal 2017 nunmehr wieder ein Defizit (-1,2 Prozent) hinnehmen. Dies liegt allerdings auch besser als der Gesamtjahreswert 2016 mit -1,6 Prozent.

Bei den Staatsschulden ist Griechenland weiterhin einsamer Spitzenreiter. Der schuldengeplante Eurostat konnte sich im zweiten Quartal 2017 allerdings auf 175,0 Prozent des BIP weiter verbessern. Im ersten Quartal waren es noch 176,2 Prozent und im Jahresvergleich 179,7 Prozent gewesen. Der EU-Durchschnitt bei den öffentlichen Schulden belief sich im zweiten Quartal des Jahres auf 83,4 Prozent, ein geringfügiger Rückgang gegenüber dem ersten Quartal (83,6 Prozent). Klassenbester ist hier weiterhin Estland, das seine Staatsschulden von 9,2 (Q1/2017) auf 8,9 (Q2/2017) Prozent senken konnte.

Die Haushaltsgebarung war im Berichtszeitraum in Malta (+2,3 Prozent Budgetüberschuss) am besten. Auf der anderen Seite wurde Rumänien mit dem schlechtesten Ergebnis (-4,1 Prozent) ausgewiesen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker