Österreichs Hotels haben Nachholbedarf bei Digitalisierung

Wien (APA) - Zwar bemerken bereits 87 Prozent der österreichischen Qualitätshotels starke Auswirkungen der Digitalisierung. Aber nur 37 Prozent sehen sich selber als gut vorbereitet. "Jeder zweite Unternehmer oder Geschäftsführer sieht Aufholbedarf im eigenen Unternehmen", warnt Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Bessere Ausbildung in Bezug auf Digitalisierung wäre auch für die künftige Bundesregierung wichtig, fordert Gratzer. Die Hälfte der Top-Betriebe habe noch nichts von der Digitalisierungsstrategie des Bundes für den Tourismus gehört - obwohl die Spitzenhoteliers üblicherweise die am besten informierten in der Branche seien. Es fehle an Kommunikation und noch mehr an der konkreten Umsetzung der Maßnahmen, meint Gratzer. Es gebe "irritierend wenig Angebote" für die Schulung im Zusammenhang mit Digitalisierung.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

Newsticker

Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

Newsticker

OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

Newsticker

Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018