Österreichs Haushalte am drittwohlhabendsten in der EU

Wien/Brüssel (APA) - Die österreichischen Haushalte zählen zu den wohlhabendsten in Europa, ihr Verbrauch liegt um fast ein Fünftel über dem EU-Durchschnitt. Nach neuesten Zahlen von Eurostat rangieren nur Luxemburg und Deutschland vor der Alpenrepublik.

Als Maß für den materiellen Wohlstand der Haushalte hat Eurostat den Tatsächlichen Individualverbrauch (TIV) pro Kopf herangezogen, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Darin enthalten sind Güter und Dienstleistungen, die tatsächlich von den Haushalten konsumiert werden, unabhängig davon, ob dafür die Haushalte, der Staat oder gemeinnützige Organisationen bezahlen.

Den höchsten TIV pro Kopf hatte im Jahr 2016 Luxemburg, wo der Verbrauch 132 Prozent des EU-Durchschnitts ausmachte. Deutschland kommt auf 122 Prozent und Österreich auf 119 Prozent. Luxemburg und Österreich mussten jedoch geringe Einbußen gegenüber 2015 hinnehmen - Luxemburg von 135 auf 132 Prozent und Österreich von 121 auf 119 Prozent.

Großbritannien als vierter konnte dagegen seine Position mit einem Anstieg von 115 auf 116 Prozent leicht verbessern. Schlusslichter sind weiterhin Bulgarien (53 Prozent Kaufkraft des EU-Durchschnitts), Kroatien (59 Prozent) und Rumänien (61 Prozent). Insgesamt rangieren zehn EU-Staaten über dem EU-Durchschnitt.

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

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Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

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Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

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12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz