Österreichs Flughäfen mit Passagierrekord, Anstieg um 4,5 Prozent

Wien (APA) - Die österreichischen Flughäfen verzeichneten im Vorjahr trotz der Insolvenz von Air Berlin bzw. deren Tochter Niki einen Passagierrekord: Mehr als 28,95 Millionen Fluggäste frequentierten 2017 die sechs heimischen Verkehrsflughäfen - ein Plus von rund 1,2 Millionen Passagieren bzw. 4,5 Prozent gegenüber 2016, teilte die Arbeitsgemeinschaft österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) am Mittwoch mit.

"Trotz krisenbedingter Herausforderungen und einem schwierigen Marktumfeld konnten die österreichischen Verkehrsflughäfen im Jahr 2017 insgesamt eine gute Passagierentwicklung verzeichnen. Das unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Flughafenstandorte und ihre wichtige Rolle für die jeweilige Region", so AÖV-Präsident und Flughafen-Innsbruck-Geschäftsführer Marco Pernetta.

Die Zahl der Flugbewegungen stagnierte bei 281.043. Das Frachtaufkommen an allen sechs Verkehrsflughäfen (Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien) sank um 8,4 Prozent auf 320.306 Tonnen.

Die einzelnen Airports haben ihre Vorjahreszahlen bereits mitgeteilt: Der Flughafen Wien hat mit 24,4 Millionen Fluggästen (plus 4,5 Prozent) einen Passagierrekord erzielt. Steigende Passagierzahlen verzeichneten auch die Flughäfen Innsbruck (plus 8,5 Prozent auf 1,092.547 Fluggäste), Klagenfurt (plus rund 12 Prozent auf 216.905 Personen) und Salzburg (plus 8,7 Prozent auf rund 1,9 Millionen Passagiere). Rückläufige Passagierzahlen meldeten der Flughafen Graz (minus 2,3 Prozent auf 959.166 Fluggäste) und Linz (minus 7,68 Prozent auf insgesamt 402.007 Personen).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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