Österreichs Firmen auf Wandel am Arbeitsmarkt mangelhaft vorbereitet

Die zunehmende Digitalisierung und die Entwicklung neuer Konzepte für Führungspersonen sind die beiden größten Herausforderungen in der globalisierten Unternehmenswelt, so eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte über "Human Capital". Dafür wurden weltweit mehr als 7.000 Führungskräfte in 130 Ländern befragt, davon 123 aus Österreich.

Eine große Herausforderung für Unternehmen sind die sich verändernden Anforderungen an Führungskräfte. 56 Prozent der Befragten geben an, dass traditionelle Qualifikationen für Führungskräfte den neuen Gegebenheiten nicht mehr gerecht werden. Hier stellt die Studie Österreich ein schlechtes Zeugnis aus, es werde wesentlich weniger in die Heranbildung von Führungskräften investiert als international üblich.

"Der Befund ist alarmierend, aber die Unternehmen haben das Problem erkannt und können nun die richtigen Schritte setzen", so Deloitte Österreich Partner Julian Mauhart. Auch bei der Mitarbeiterbindung sieht die Studie Nachholbedarf für die Unternehmen. Um Mitarbeiter langfristig an ein Unternehmen zu binden sei regelmäßiger Austausch mit ihnen von essenzieller Bedeutung. Nur 64 Prozent der befragten Unternehmen führen Mitarbeiterbefragungen durch, vermerkt die Deloitte-Studie.

Probleme haben Österreichs Firmen laut "Global Human Capital Trends 2016" auch mit dem Trend zur Digitalisierung. Darauf seien sie mangelhaft vorbereitet, so investieren heimische Unternehmen bis zu 20 Prozent weniger in "strategisch wertschöpfende Themen" als der internationale Durchschnitt. Mauhart unterstreicht, dass in Österreich bisher starre, benutzerunfreundliche Systeme beim Umgang mit den Mitarbeitern dominieren, während der internationale Trend in mobile cloud-basierte Varianten gehe. Die Studie sieht hier für österreichische Unternehmen Nachholbedarf, aber auch die Chancen aus einer Veränderung unterstreicht Mauhart.

Athen (APA/dpa-AFX) - Ein Russe, der mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen haben soll, soll an die USA ausgeliefert werden. Das beschloss der höchste griechische Gerichtshof (Areopaag) am Mittwoch in letzter Instanz, wie das griechische Staatsradio berichtete.
 

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Milliardenbetrug mit Bitcoin: Verdächtiger soll ausgeliefert werden

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.
 

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Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Kanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich am Mittwoch in der Plenardebatte des Nationalrats schon einmal als Oppositionsführer versucht. Der SPÖ-Chef warnte wortreich vor einer Einstellung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitslose und prophezeite ein Volksbegehren für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie. Letzteres Thema ließen Schwarz und Blau aus, bei der Aktion 20.000 ist man skeptisch.
 

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Nationalrat: Zukunft der Aktion 20.000 bleibt unklar