Österreichs Exporte in die USA steigen stark an

Vom amerikanischen Wirtschaftsaufschwung profitiert auch die österreichische Exportwirtschaft. Die Ausfuhren in die USA stiegen 2014 um 10 Prozent auf ein Allzeithoch. Das sagte der Wirtschaftsdelegierte des AußenwirtschaftsCenter New York, Michael Friedl, in einem Pressegespräch am Dienstag.

Die USA werden für die österreichische Exportwirtschaft immer wichtiger. Mit 7,8 Milliarden Euro erreichten die Exporte 2014 einen Höchststand. Setzt sich die Tendenz fort, werden die USA 2015 Italien als zweitwichtigstes Exportland überholen. Grund für die positiven Zahlen ist auch der günstige Wechselkurs. Doch der billige Euro sei nicht der einzige Antrieb, so Friedl. Der Trend zeichnete sich schon vor der Abwertung des Euros ab. Österreichische Produkte seien aufgrund der Qualität und des Nischencharakters gefragt, so Friedl weiter.

Besonders gut positioniert sind Firmen des Industriesektors. Österreichische Autozulieferbetriebe etwa profitieren von der wiedererstarkten amerikanischen Automobilindustrie. Aber auch die österreichische Lebensmittelindustrie kann sich über ein Exportplus freuen. Österreichischer Wein etwa verzeichnete 2014 ein Plus von 19 Prozent.

Den 7,8 Milliarden Euro Exporten stehen Importwaren im Wert von 4,5 Milliarden Euro gegenüber. Österreich hat somit mit den USA eine positive Handelsbilanz von 3,3 Milliarden Euro. Voraussetzung für die guten Exportzahlen war ein Wiedererstarken der größten Volkswirtschaft der Welt. "Die nackten Zahlen in den USA sind sehr gut. In drei Monaten wurden eine Million Arbeitsplätze geschaffen", so Friedl über den Aufschwung in Übersee. Vor allem die niedrigen Energiepreise wirken sich positiv auf die amerikanische Wirtschaft aus. Dank dem billigen Benzin etwa bleiben jedem Amerikaner pro Jahr durchschnittlich 230 Dollar (210,78 Euro) mehr.

Die geringen Energiekosten haben auch den Effekt, dass viele Industriebetriebe wieder in den USA produzieren. Das geringere Wirtschaftswachstum in Ostasien würde diesen Trend begünstigen, so Friedl weiter. Außerdem seien Betriebe im Ausland oft wegen eines Verlusts ihres geistigen Eigentums besorgt. Überhaupt sei in den USA ein Trend zu heimischen Produkten zu beobachten, erklärt Friedl die Tendenz in den USA zum "reshoring".

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"