Österreichs BIP wuchs auch im 3. Quartal 0,3 % gegenüber Vorquartal

Wien - Österreichs Wirtschaft hat auch im dritten Quartal den moderaten Wachstumskurs beibehalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte gegenüber dem Vorquartal real erneut um 0,3 Prozent zu, ergab die erste Schätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo). Die Investitionsnachfrage habe sich weiter belebt und die Dynamik im Außenhandel zugenommen, so das Institut am Freitag.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das unbereinigte BIP um 1,0 Prozent ausgeweitet - nach noch 0,7 Prozent Anstieg binnen Jahresfrist im zweiten Quartal - doch spielte diesmal ein zusätzlicher Arbeitstag im August eine Rolle.

Gestützt wurde das dritte Quartal vor allem durch eine Ausweitung der Investitionen. Die Nachfrage nach Bruttoanlageinvestitionen (Ausrüstungs- und Bauinvestitionen) wuchs - wie schon im zweiten Quartal - gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent.

Auch die Importe entwickelten sich dynamischer als zuletzt, dennoch war wegen der im Vergleich zu den Ausfuhren (+1,4 Prozent) stärkeren Zunahme der Einfuhren (+1,6 Prozent) der Wachstumsbeitrag des Außenhandels zum BIP negativ.

Erneut stagniert hat die Konsumnachfrage, bei der sich dem Institut zufolge nach wie vor keine Belebung abzeichnet. "Die privaten Konsumausgaben stagnieren bereits seit mehr als zwei Jahren", erinnert das Institut in einer Aussendung zu seiner Schnellschätzung für das BIP im dritten Quartal.

Uber droht Lizenzentzug in London

Wirtschaft

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Graz (APA) - Das Grazer "ALP.Lab" - die zentrale steirische Einheit zur Erforschung des autonomen Fahrens - ist heute, Freitag, offiziell eröffnet worden. TU-Graz-Vizerektor Horst Bischof übergab Thomas Zach symbolisch ein Lenkrad. Der Geschäftsführer hofft, dieses in weiter Zukunft nicht mehr beim Fahren zu brauchen, und schilderte im Rahmen der "Autocontact 2017" des ACstyria die Aufgaben des "ALP.Lab".
 

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Autonomes Fahren: Startschuss für steirisches "ALP.Lab"

Wien/Schwechat/Berlin (APA/dpa) - Im Air-Berlin-Insolvenzverfahren hat einer der unterlegenen Bieter - Hans Rudolf Wöhrl - empört auf die offenbar gefallene Vorentscheidung zugunsten der Lufthansa reagiert. Man habe "zu keinem Zeitpunkt ernsthaft eine andere Lösung als die Zerschlagung und die Zuteilung der Fragmente an Lufthansa und einige weitere Bieter" verfolgt, kritisierte der Geschäftsmann am Freitag.
 

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Air-Berlin-Bieter Wöhrl "entsetzt" über Entscheidung pro Lufthansa