Österreichischer und deutscher Buchhandel meldet Umsatz-Minus

Wien/Frankfurt am Main - Sowohl der österreichische als auch der deutsche Buchhandel haben das vergangene Jahr mit einem Umsatz-Minus abgeschlossen. Der Hauptverband des österreichischen Buchhandels meldet einen Rückgang von 3,4 Prozent, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ein Minus von 2,1 Prozent. Die Belletristik verliert auf beiden Märkten Anteile.

In Österreich lag der Rückgang des Belletristik-Segments bei 9,3 Prozent, in Deutschland bei mehr als fünf Prozent. Die Ergebnisse seien "sicherlich unerfreulich", sagte Hauptverbands-Geschäftsführerin Inge Kralupper zur APA. Gründe sieht sie u.a. in der "allgemeinen Konsumschwäche", aber auch an fehlenden Instrumenten, genaue Zahlen des E-Book-Umsatzes zu erfassen. Ein Teil des starken Rückgangs im Taschenbuch-Bereich (minus 7,3 Prozent) werde wohl durch E-Book-Käufer aufgefangen.

Der Gesamtumsatz im deutschen Buchhandel liegt bei knapp zehn Milliarden Euro, jener in Österreich bei rund 750 Mio. Euro.

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